Horrorfilm-Roulette

Der etwas andere Wettbewerb

Viele Filmfans haben sich schon das ein oder andere Mal an einem Kurzfilm probiert. Egal, ob mit dem Smartphone gefilmt wird oder eine professionelle Kamera zum Einsatz kommt, bei Horrorfilmen ist alles erlaubt. Wer bei einem besonders coolen Wettbewerb im Horrorgenre mitmachen möchte, dem legen wir das Horrorfilm-Roulette ans Herz. Der internationale Kurzfilmwettbewerb hat vieles zu bieten, vor allem aber eines: jede Menge Spaß!


Quelle: Pixabay

Wie funktioniert das Horrorfilm-Roulette?

Der Wettbewerb findet jedes Jahr in Metro Detroit statt, es können jedoch Menschen aus aller Welt daran teilnehmen. Einzige Voraussetzung? Sie müssen über 18 Jahre alt sein. Für den Filmwettbewerb wird ein Rad verwendet, das an einen Roulettekessel erinnert. Viele kennen Roulette mittlerweile aufgrund des großen Booms von Online Casinos. Online Roulette funktioniert genauso wie im landbasierten Casino: Durch die Drehung des Kessels wird ein Ball zum Rollen gebracht, dieser landet dann auf einer Zahl mit der Farbe Schwarz, Rot oder auf der Null. Spieler setzen auf eine Farbe oder eine bestimmte Zahl, je kleiner die Gewinnwahrscheinlichkeit, umso höher ist der Gewinn. Beim Horrorfilm-Roulette sind die Regeln etwas abgewandelt. Statt 37 oder 38 Fächern gibt es hier nur sechs verschiedene Kategorien, die jeweils ein Horror-Subgenre bezeichnen. Unter den Genres finden sich Thriller, Slasher, Sci-Fi, Monster, Supernatural und Zombies. Zwei Wochen vor Einsendeschluss muss jeder Teilnehmer einmal das Rouletterad drehen und seine zufällig gewählte Kategorie erspielen. In den folgenden zwei Wochen muss dann ein Kurzfilm zum Genre erstellt werden, das beim Roulette herausgekommen ist. Wer bereits im letzten Jahr mitgemacht hat, bekommt außerdem eine Zusatzregel. Erhält man dasselbe Genre wie im Vorjahr, muss man erneut spielen, bis ein anderes Ergebnis erscheint. Übrigens: Wer nicht vor Ort sein kann, darf das Rouletterad auch virtuell drehen.


Quelle: Pixabay

Was ist gefragt?

Das Horrorfilm-Roulette soll Filmfans dazu animieren, selbst kreativ zu werden und ihre gruseligsten Horrorfantasien wahr werden zu lassen. Die maximale Länge von jedem eingesandten Film beträgt fünf Minuten, zur Erstellung stehen nur zwei Wochen zur Verfügung. Damit stehen die Filmemacher vor einer großen Herausforderung. Gefilmt werden kann mit jeglichen Geräten. Wer nur sein Smartphone zur Verfügung hat, lässt sich vielleicht von Filmen wie Blair Witch inspirieren, die den „Found-Footage“-Effekt nutzen und auf teures Equipment verzichten. Dabei machen die Schauspieler dem Publikum vor, dass gerade waschechte Aufnahmen gesehen werden, die mit einem Smartphone oder einer kleinen Digicam aufgenommen wurden. Wer besseres Equipment zur Verfügung hat oder sich etwas aus einem Filmverleih ausborgen kann, muss sich natürlich nicht auf solche Aufnahmen beschränken. Das meistgenutzte Format ist 1920×1080 mit 24fps, dies ist jedoch keine Pflicht. In diesem Jahr ist der Einsendeschluss auf den 15. Oktober festgelegt, das Rad wird also Anfang Oktober gedreht. Der Gewinner wird dann also rechtzeitig zu Halloween bekannt gegeben. Besonders wichtig: Bei den Dreharbeiten dürfen keine Menschen oder Tiere zu Schaden kommen. Diese Filme werden von der Jury sofort abgelehnt. Anmeldungen können an horrorfilmroulette@gmail.com gesendet werden.
Wer schon immer einmal seinen eigenen Horrorkurzfilm erstellen wollte, der ist bei dem Horrorfilm-Roulette genau richtig. Hier können sich Fans des Genres kreativ ausleben und ihr gesammeltes Wissen zu Filmen mit Zombies, Monstern und Co. einmal produktiv einsetzen.

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