Tiere, die als Glücksbringer gelten

Tiere, die als Glücksbringer gelten

In vielen Kulturen auf der ganzen Welt werden die verschiedensten Tiere als Glücksbringer angesehen. Es werden ihnen auch besondere, manchmal sogar magische Fähigkeiten zugeschrieben. Auch erwartet man vom Verzehr bestimmter Tiere oder Teilen von ihnen heilende, kräftigende oder eine potenzsteigernde Wirkung. Natürlich werden pragmatische Geister hier mit dem Wort “Aberglauben” sofort einen Riegel vorschieben und derlei Gefasel als Humbug abtun.

Aber wer sich für die Menschheitsgeschichte interessiert, wird erkennen, dass in diesen Mythen bestimmte Werte und ein Wissen tradiert werden, das aus einer Zeit stammt, als der Mensch noch einen anderen Blick auf die Flora und Fauna hatte, als es in der industriell geprägten Gesellschaft heute der Fall ist. Bestimmtes mag komisch wirken, aber oft steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick vermuten mag.

Aber so fern ist das alles gar nicht. Erst vor kurzem geisterten Umfragen in den Medien umher, nach denen fast die Hälfte der Deutschen irgendeinem Aberglauben Bedeutung beimisst. Schauen Sie sich nur die Sportler mit ihren merkwürdigen Ritualen an. Auch Glücksspieler sind häufig sehr abergläubisch. Wo wir gerade beim Thema sind:

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Doch zurück zu den Glücksbringer-Tieren. In Deutschland denken wir natürlich zuerst an das Glücksschwein oder auf der anderen Seite an die schwarze Katze, die Pech bringen soll. In anderen Ländern oder zu anderen Zeiten sieht und sah es dabei aber ganz anders aus. Vielleicht überraschen Sie einige der folgenden Eigenschaften, die Tieren zugesprochen werden.

Das Schwein

Schweine repräsentieren Glück und Wohlstand. Auch Irland und China teilen die Ringelschwanzträger als Glückssymbol mit uns. In Irland gibt es die keltische Legende einer Herde von Schweinen, die niemals kleiner wurde. Wer damals „Schwein hatte“, dem fehlte es nicht an Versorgung mit Nahrung, womit es gleichbedeutend für Reichtum stand. Hier mag der Ursprung für das heutige Glücksschwein liegen.

Der Marienkäfer

Die kleinen roten Kerlchen mit den Punkten sind ein weiterer Star unter den deutschen Glückstieren. Wie jeder weiß, fressen diese Käfer Blattläuse und andere als Schädlinge wahrgenommene Insekten. Schnell wird somit klar, woher Marienkäfer ihren guten Ruf haben. Die Bauern freuten sich über die natürlichen Schädlingsbekämpfer und verehrten sie als von der heiligen Maria zum Schutz der Ernte gesandt. Daher haben sie Ihren klangvollen Namen.

Die Fledermaus

Besonders kurios im aktuellen Zusammenhang, wird den Flattertieren doch eine Tatbeteiligung im Pandemiegeschehen zugeschrieben: Fledermäuse werden in China traditionsgemäß als Glückssymbole verehrt und auf Amuletten zum Schutz vor Unglück und als Willkommenszeichen für Gutes im Leben getragen. Der chinesische Name der lautlosen Flieger ist „Fu“, was im Chinesischen phonetisch mit dem Wort für Glück identisch ist.

Die Eule

Die Eule zeigt recht anschaulich, wie unterschiedlich manche Tiere wahrgenommen werden. In einigen Kulturen gilt der Ruf der Eule als Ankündigung eines nahen Todes, was sicherlicht auch mit ihrem nachtaktiven Wesen und dem als unheimlich zu interpretierenden „Gesichtsausdruck“ zusammenhängt. Kurioserweise wird der Ruf der Eule in anderen Kulturen als Ankündigung für die Geburt eines Kindes gedeutet, also quasi das Gegenteil. Da Mäuse und Ratten bevorzugte Beute dieser Raubvögel sind und auch Harry Potter deren Image erheblich aufpoliert hat, würden wir die Tiere als etablierte Glückssymbole aufnehmen.

Die Spinne

Ja, die achtbeinigen Kollegen sind bei vielen Menschen unbeliebt und sogar Auslöser von Phobien. Aber laut einer uralten Zusatzlegende der Bibel, eine der sogenannten Apokryphen, die nur in der griechischen Bibel vorkommen, haben Spinnen dem Kind Jesus das Leben gerettet.

In Kurzform: König Herodes war kein Fan von anderen Königen und auch neugeborene Erlöser brachten sein Selbstbewusstsein arg durcheinander, weswegen er den Sohn Gottes jagen ließ, um ihn umzubringen. Die heilige Familie suchte daher eines Tages in einer Höhle Zuflucht vor den Häschern des Herodes. Die guten Spinnen entschieden sich spontan dazu, den Höhleneingang zuzuspinnen, weswegen der dann wenig genutzt und einladend aussah und die Höhle nicht zur Durchsuchung in Frage kam. Klar, dass Spinnen als Glückstiere galten, retteten sie doch keinem Geringeren als dem Heiland das Leben!

Der Bär

Meister Petz kann sich seit langer Zeit großer Verehrung erfreuen. Ob in Sibirien, Skandinavien oder bei den amerikanischen Ureinwohnern, der große Pelzträger konnte eine ganze Dorfgemeinschaft ernähren. Zudem war es damals unerklärlich, wie ein so beeindruckendes Tier monatelang im Winterschlaf ohne Nahrungszufuhr überleben konnte, weshalb ihm magische Kräfte zugeschrieben wurden. Im hohen Norden sah man den Gott Odin im Bären. Geschnitzte Abbilder und Ketten mit Zähnen oder Krallen des Bären galten als Schutz-Talismane. Die Kraft des mächtigen Tieres sollte so auf den Träger übergehen.

Der Koi

Die Zierkarpfen werden besonders in Japan verehrt und sollen dem Haus Wohlstand und Glück bringen. Verständlich, auch heute erzielen die Fische noch hohe Preise. Der Goldfisch gehört tatsächlich auch zur Familie der Karpfen. Er ist neben sieben weiteren ein heiliges Buddha-Symbol und steht für die Harmonie mit dem Fluss des Lebens sowie Fruchtbarkeit. Auch im alten Ägypten wurde der Goldfisch als Glückstier angesehen.

Das Pferd

Kaum ein Tier war so bedeutsam in der Menschheitsgeschichte. Als Fortbewegungsmittel Nummer eins, Schlachtross und Lastenträger kann sich der Paarhufer andauernder Verehrung sicher sein. Macht, Schönheit, Wildheit, Kraft und Reichtum sind die zugeschriebenen Schlagwörter für das Pferd. Für welch anderes Tier wurde in der Literatur schon im Gegenzug beim Tausch ein ganzes Königreich angeboten? Die Eleganz der Tiere hält auch heute noch Generationen von häufig weiblichen Teenagern nachts wach, die dann tagsüber in der Wendy blättern. Ja, manche Klischees sind noch immer lebendig.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Es gibt noch viele weitere Tiere, denen besondere Fähigkeiten und natürlich glücksbringende Wirkung nachgesagt werden. Denken Sie nur an die berühmte Hasenpfote und den Osterhasen! Aber auch die Eidechse und der Salamander sind in der illustren Aufstellung der Glückstiere zu finden.

Ebenso sind der schlaue Fuchs, die fleißige Biene und der Wetter vorhersagende Frosch als Synonyme in unseren täglichen Sprachgebrauch eingegangen und haben jeweils eine eigene Hintergrundgeschichte vorzuweisen. Genauso sind der Hirsch oder das Reh und die Grille sowie der Stier Tiere mit besonderer Legendenbildung, zu denen der Mensch eine besondere Beziehung aufgebaut hat. Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Wenn Sie Lust haben, dann recherchieren Sie selbst, welch interessante Geschichten es noch zu entdecken gibt.


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