Die drei besten Horrorfilme 2020

Die drei besten Horrorfilme 2020

Mit welchen Filmen kann man sich noch richtig schön erschrecken? Was ist heutzutage überhaupt noch gruselig? Auch wenn man langsam an der Anzahl und Qualität der Filme die Produktionsstopps wegen COVID-19 merkt, sind 2020 dennoch einige besondere Horrorfilme erschienen. Wem die wenigen neuen Filme nicht ausreichen, kann vielleicht mit bestimmten Spielautomaten einen Ersatz finden. Auf der Seite Vulkanvegas beispielsweise können Spiele wie „Blood Suckers 2“ für eine schön unbehagliche Atmosphäre sorgen. Ob das Vampir-Thema auch bei den besten Horrorfilmen 2020 vertreten ist, erfahren Sie hier.

Eine Wertung vorzunehmen, ist bei Horrorfilmen besonders schwierig. Kaum ein anderes Genre spaltet so sehr die Gemüter. Der eine mag wacklige Kameraführung, der andere liebt den Adrenalinkick nach einem Jump Scare und wieder ein anderer braucht viel Gewalt, um sich in einem Horrorfilm richtig zu gruseln. Diese drei Filme sind daher in keiner bestimmten Reihenfolge angeordnet, sondern sollen viel eher die Vielfalt von Horror widerspiegeln und gelungene Filme des letzten Jahres aufzeigen. Wir werden euch dabei natürlich, so gut es geht, vor Spoilern bewahren.

Schlaf

Der deutsche Film mit Sandra Hüller als Hauptdarstellerin dreht sich rund um die intensiven Albträume einer Mutter. Die Albträume sind die Folge wiederkehrender Schlafstörungen. Die Mutter Marlene wird dabei von ihrer Tochter Mona unterstützt. Als Marlene das Hotel Sonnenhügel in der Zeitung sieht, glaubt sie einen Zusammenhang zu ihren Träumen zu erkennen. Ganz allein macht Marlene sich daraufhin auf den Weg zum eigentlich idyllischen kleinen Dörfchen. Kaum ist sie im Hotel angekommen, verfällt sie in eine Art Koma und wird wieder von ihren Albträumen heimgesucht. Auch ihre Tochter Mona versucht, in dem Dorf Antworten auf ihre Fragen zu finden. Sie wird dort von den freundlichen Hotelbesitzern Otto und Lore empfangen. Doch schon in der Nacht durchlebt Mona selbst einen bedrückenden Albtraum. Sie bringt in Erfahrung, dass drei Selbstmorde im Dorf in irgendeinem Zusammenhang zu Marlene und den Albträumen stehen. Mona gerät einem verstörenden Geheimnis auf die Spur und der Film beginnt, richtig an Fahrt aufzunehmen.

Die Schauspieler rund um Gro Swantje Kohlhof und Sandra Hüller als Tochter und Mutter machen einen fantastischen Job. Die Aufarbeitung einer dunklen Vergangenheit, wahrgewordene Albträume und Elemente der Märchenromantik sind die Grundlage der Handlung und ergeben einen spannenden Film. Mit Schlaf hat Regisseur Michael Venus sein Debüt gefeiert und das deutsche Kino und Fernsehen bereichert.

Dass Horror und Hotels gut zusammenpassen, wissen wir nicht erst seit der Verfilmung von Stephen Kings Shining und dem Schwarz-Weiß-Klassiker Psycho von Alfred Hitchcock. Die Mischung aus Psycho-Horror, Thriller und politischer Komplexität hat es uns wirklich angetan. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben. Gerade gegen Ende hin wird der Film allerdings schnell verwirrend, weshalb man ihn vielleicht ein zweites Mal anschauen muss, um die Handlung komplett zu verstehen.

Follow me

Wer schon einmal in einem Escape-Room war, wird die bedrückende Atmosphäre wissen, die von dem Spielprinzip ausgehen kann. In Follow me betreibt Cole (Keegan Allan) einen erfolgreichen Blog und ist ein gefeierter Medien-Star. Er hat den Hashtag #EscapeRealLife geprägt, stellt hier immer wieder LifeHacks vor und setzt sich zur Unterhaltung seiner Fans scheinbar lebensgefährlichen Situationen aus.
Mit seiner Freundin Erin (Holland Roden) und ein paar Kumpels plant er einen Trip nach Moskau. Alexei (Ronen Rubenstein) soll hier einen extrem realistischen Escape Room auf die Beine gestellt haben. Der Adrenalinjunkie Cole kann es sich natürlich nicht nehmen lassen und will sein Erlebnis via Livestream mit seinen Fans teilen. Doch schnell stellt sich heraus, wie real der Horror des Escape Rooms tatsächlich ist. Seine Freundin findet sich im Verlauf in einem Wassertank eingesperrt wieder und seine Freunde können sich nicht von einer Streckbank und einem elektrischen Stuhl befreien. Cole muss die teuflischen Rätsel des Escape Rooms ganz alleine lösen, um seine Freunde zu retten. Der Kampf ums Überleben beginnt.

Die aus Pretty Little Liars und Teen Wolf bekannten Jungstars Keegan Allen und Holland Roden haben in Follow me eine Stunde Zeit, um die Aufgaben zu lösen und den Escape Room zu bewältigen, um mit dem Leben davonzukommen. Die Kritikerstimmen sind hinsichtlich der Qualität des Films gemischt. Uns hat der ab 16 Jahren freigegebene Film allerdings gut gefallen. Gewissermaßen lässt sich in den Film auch die Kritik an einer Gesellschaft interpretieren, die immer ausgefallenere Aktionen auf Social Media belohnt und immer krassere Unterhaltung braucht. Wer allerdings auf verworrene Hintergründe und eine komplexe Erzählweise steht, ist bei Filmen wie dem bereits erwähnten Schlaf besser aufgehoben.

The Apartment – Willkommen im Albtraum

Sarah (Nicole Brydon Bloom) fühlt sich, als hätte Sie im Lotto gewonnen. Sie bekommt die Wohnung in der edlen Wohnanlage, die sie sich so sehr gewünscht hat. Auch wenn die Wohnungssuche allein für viele schon Horror genug sein kann, wird wohl niemand mit Sarah tauschen wollen.
Anfangs scheint sich für Sie alles zum Guten zu wenden. Sie mag die schicke, gemütliche Anlage. Die Nachbarn sind aufgeschlossen und freundlich. Sie hat es sogar geschafft, ihre Katze trotz Haustierverbot in die Wohnung zu schmuggeln. Nur die nächtlichen Geräusche bereiten ihr Grund zur Sorge. Was hat es mit den Lauten auf sich, die irgendwie aus den Rohren zu kommen scheinen? Und wieso ist sie offenbar die einzige, der die Geräusche auffallen?

Wie so oft in Horrorfilmen trügt der Anschein einer zunächst perfekten Welt. Schon beim Anblick der Wohnanlage nach wenigen Minuten merkt man als Zuschauer, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Die Anlage ist ohne jeden Makel und perfekt zurecht gemacht. Nachts wird dann ersichtlich, dass nicht alles ist, wie es scheint. Es sind nicht nur die Geräusche: Sarah wird das bedrückende Gefühl nicht los, dass ihr jemand oder etwas auflauert.

Das Setting in den Hollywood Hills ist quasi perfekt für den klassischen Horror mit verfluchten Häusern. So leicht macht es sich Regisseur David Marmor aber nicht: Der Horror in The Apartment kommt nicht von Paranoia oder einem paranormalen Wesen, sondern ist irdischer Natur. Das mag sich im ersten Moment beruhigend anhören, doch dieses Gefühl täuscht. Die Reaktion von Sarah im Laufe des Films und zwischenmenschliche Beziehungen stellen ein zentrales Thema im Film dar.


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