Die Blockchain-Technologie

Kann die Blockchain-Technologie den Horrorfilm revolutionieren?

Die Unterhaltungsindustrie ist seit vielen Jahren für ein gewisses Maß an fehlender Effizienz bekannt, wenn es um die Finanzierung von Projekten, die Transparenz in der Industrie sowie die Aufteilung der Umsätze geht. Die Experten versuchen seit langem, diese fehlende Effizienz auszubügeln, schafften dies bislang allerdings kaum. Als Lösung scheint sich nun die Blockchain immer mehr in den Vordergrund zu spielen. Wie profitieren Horrorfilme und deren Macher von der Technologie und was ist in Zukunft von ihr zu erwarten?

Wie kann die Blockchain Filmemachern helfen?


Quelle: Pexels

Wenn der neueste Horrorfilm ins Kino oder auf die Streaming-Plattformen des Landes kommen, ist die Aufregung bei den Fans meist groß. Auch Filmemacher fiebern auf den großen Tag hin. Dabei leiden sie oftmals unter den verwirrenden Verträgen, die von den beteiligten Parteien abgeschlossen werden. Sie lassen vor allem die Transparenz vermissen, die heutzutage eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wenn große Mainstream-Produktionen oder kleinere Projekte anstehen. Nicht zuletzt deshalb wuchs in den letzten Jahren das Interesse an Wegen, um mehr Klarheit in die teils eingefahrenen Strukturen zu bringen. An dieser Stelle kommt die Blockchain ins Spiel. Es handelt sich um eine Technologie, die sämtliche getätigten Transaktionen in einer endlosen Reihe auflistet. Sie wird auf den Endgeräten sämtlicher Nutzer gespeichert. Die Sicherung und Anonymisierung findet durch kryptografische Verfahren statt.

Durch den vorhandenen Zeitstempel aller Transaktionsinformationen ist ausgeschlossen, dass Fälschungen jeder Art Einzug in die Blockchain finden. Vielmehr ist die Transparenz dieser Methode so hoch wie nie. Der Großteil der weltweiten Branchenexperten schätzen die Blockchain so ein, dass sie dem Markt noch lange mit ihren Vorteilen zunutze sein wird. Während es zuerst vor allem traditionelle Finanzinstitute waren, welche die Technologie ausnutzten, sind seit einiger Zeit auch Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche dabei. Den Anfang machten hier insbesondere Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, die ganz unterschiedliche Ansatzpunkte fanden.

Transparenz, Veröffentlichung, Bezahlung & Analysen


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Die Möglichkeiten der Blockchain für die Horrorfilm-Branche sind sehr groß. Die oben angesprochene Transparenz ist nur ein wichtiger Punkt, der durch die Technologie erleichtert wird, die ursprünglich durch Kryptowährungen bekannt wurde. Wer zum Beispiel IOTA kaufen möchte, macht sich die Vorteile der Währung zunutze. Insbesondere dank des Tangle-Systems können zum Beispiel die Transaktionsrate und die Skalierbarkeit gesteigert werden. Deshalb eignet sich die Währung perfekt für Transaktionen jeglicher Art. Die Coins können schließlich direkt eingesetzt werden, um die Fans näher an ihre Lieblingsfilme zu bringen, etwa indem sie für ein hohes Maß an Online-Promotion verteilt werden. Insbesondere bei Horror-Filmen ist das recht einfach möglich, da ein neu erschienener Trailer ohnehin großes Potenzial besitzt.

Die Technologie eignet sich ebenfalls perfekt dazu, Einnahmen fair nach zuvor gesetzten Maßstäben unter den beteiligten Akteuren aufzuteilen. Dafür dienen intelligente Verträge, die im Voraus mit Prozentanteilen aufgesetzt werden. Die Technologie, die zum Beispiel von Big Couch genutzt wird, verfolgt sämtliche mit dem Film verbundene Transaktionen, ehe die Daten analysiert und die Einnahmen geteilt werden. Die sichere Technologie war auch für das New Yorker Unternehmen SingularDTV ein spannendes Element. Allerdings nutzt es die Vorteile in anderer Art und Weise: So werden dezentralisierte Apps vor allem zum Crowdfunding für die Produktionskosten weniger bekannter Filmemacher genutzt. Schließlich sollen die entwickelten Projekte auch noch veröffentlicht und weit verbreitet werden.

Das Potenzial für die Blockchain-Technologie für Horrorfilme und deren Macher ist also vergleichsweise groß. Richtig eingesetzt erhalten die Verantwortlichen eine sichere Methode, um ihren Bedarf umzusetzen. In Zukunft werden sich außerdem mit recht großer Sicherheit noch weitere Möglichkeiten auftun, um die Blockchain gewinnbringend einzusetzen. Wir sind gespannt.

Ein Kommentar zu “Die Blockchain-Technologie

  1. Mark

    Interessanter Beitrag.
    Schade nur, verschlingt der infrastrukturelle Unterhalt der Blockchain-Technologie noch ein vielfaches an Energie als gut für unseren Planeten ist. Wird es ernst zu nehmende Quantencomputer im kommerziellen Bereich mit moderatem Energieverbrauch mehr als wahrscheinlich frühstens in einigen Jahrzehnten geben. Die Wegbereiter zur Dystopie lassen Grüssen.

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