Survivalspiele: State of Decay

State of Decay Survivalgame

Erhältlich für: PC, Xbox 360, Xbox One

Marcus und sein Kumpel Ed kommen von einer Bergtour in ein beschauliches Nest im mittleren Westen der USA und merken schnell dass etwas nicht stimmt. Als sie dann den Wald vor lauter Zombies nicht mehr sehen können, wird ihnen klar, dass sie auf sich allein gestellt sind… Oder vielleicht doch nicht?

Sate of Decay ist eine Art Open World Survivalspiel, bei dem man von Ortschaft zu Ortschaft reist, oftmals auch in Fahrzeugen, und vielversprechende Gebäude von Zombies bereinigen muss, um dort Unterschlüpfe bzw. Basen zu errichten. Auf dem Weg durch die Gegend trifft man verschiedenste andere Überlebende der Zombiekalypse, die man mit etwas Überredungskunst, oder indem man ihnen hilft, auf seine Seite ziehen muss und die fortan in den verschiedenen Unterschlüpfen wohnen. Im Verlauf sollte man bei Beschaffungstouren besonders auf die physischen Werte der jeweiligen Spielefigur achten und hat die Möglichkeit sie auszuwechseln, wenn ihr mal die Puste ausgeht. Marcus schickt man dann z.B. zum Schlafen in eine der notdürftigen Behausungen und macht derweil mit Ed oder einem anderen Charakter weiter…
Stirbt eine Spielfigur, dann ist sie auch wirklich tot (Permadeath). Darum ist das Finden neuer Mitstreiter für den Puppenspieler vor dem Monitor auch so essentiell wichtig und am besten geht dies über den Kontakt mit einer Funkerin in der Heimatbasis, die einem regelmäßig wichtige Informationen zukommen lässt. Neue Charaktere muss man dann zunächst einmal aufleveln, was in diesem Fall bedeutet: Wer viel läuft erhält eine bessere Ausdauer und wer viel hämmert, der hämmert bald noch besser usw., um die Kollegen der Zeitschrift GameStar zu zitieren, die damit meinten „Zombies mit einem Vorschlaghammer zu bearbeiten“.

Grundsätzlich ist die Welt von State of Decay frei begeh- und befahrbar, abseits der Städte gibt es meist aber nur Ödnis und ein paar verwilderte Zombies. Der Survival-Knackpunkt in diesem unterhaltsamen 3rd-Person-Slasher (man sieht die Spielfiguren aus Sicht einer Verfolgerkamera) besteht darin, in der Umgebung genug Nahrungsmittel für seine Gruppe(n) und Materialien zum Ausbau der Unterschlüpfe zu sammeln, damit diese etwas komfortabler werden. Dafür gibt es feste Plätze, an denen man Objekte der freien Wahl platzieren kann und die zusätzlich über ein paar Erweiterungsslots verfügen.
Essensrationen werden im Spiel alle 24 Stunden in Echtzeit verbraucht (eine Essensration pro Mitstreiter). Das selbe gilt für Munition, denn die Wachposten müssen streunende Stinker auch in Abwesenheit des Spielers auf Distanz halten… Findet man nicht genug Nahrung, wirkt sich das vor allem auf den Gemüts- und Gesundheitszustand der Mitstreiter aus. Mit zunehmender Anzahl wird es also immer schwerer Streitereien innerhalb der Gruppe zu schlichten und für den bereits angesprochenen gewissen Komfort zu sorgen, den man durch den Ausbau der Basen steigern kann. Außerdem versorgen im Spielverlauf einige Außenposten den Spieler automatisch mit bestimmten Gütern.

State of Decay ist eine gelungene Mischung aus Open World Survivalspiel mit Rollenspielelementen, geskripteten, spannenden Momenten und actionreichem 3rd Person Shooter, in dem einem die zugegebener maßen relativ blass gezeichneten Charaktere wegen des stets drohenden Permadeath irgendwann tatsächlich ans Herz wachsen. Zwar war die Grafik schon zum Release nicht „State of the Art“ (auf der Xbox 360 wirkte das Spiel sogar wie schlecht von der PS2 portiert), das runde Gesamtpaket macht aber definitiv Spaß!
Die einige Zeit später veröffentlichte PC-Version präsentierte sich damals zwar etwas aufpolierter, State of Decay war aber immer noch weit davon entfernt ein grafisch echt schnieker Titel zu sein… Heute gibt es eine sogenannte ‚Year One Survival Edition‚ (Mitte 2015 erschienen), mit allen Addons des alten Spiels, auf HD getrimmt und einigen neuen Features, Fahrzeugen und Waffen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.