Survivalspiele: Nachwort

Nachwort Survivalgames

Drei Titel habe ich bewusst nicht mit in dieses Special gebracht, und zwar H1Z1, Nether und Rust:

Bei H1Z1 handelt es sich um eine Art DayZ-Clone, der vom Publisher Sony ursprünglich als kostenlose Alternative (Free to Play) mit Ingameshop für Mikrotransaktionen angekündigt wurde. Nachdem das technisch sehr umfangreiche Survival-Abenteuer dann zum Release doch stolze 20€ kosten sollte, später noch in zwei kostenpflichtige Einzelteile gesplittet wurde (King of the Kill und Survival) und, so wie ich gehört habe, völlig Hacker-verseucht ist, war mein Interesse ganz verebbt, egal wie spannend H1Z1 mittlerweile sein mag. Überdies wurde H1Z1: King of the Kill mittlerweile von PlayerUnknown’s Battlegrounds abgelöst. Es wurden zu viele Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden. U.a. wollte man für das Basis-Spiel die kompletten Vereinigten Staaten von Amerika als Karte nachbauen – was für mich einfach nicht umsetzbar erscheint und die Rechenkapazität eines jeden Computers sprengen würde…

Auch findet sich in vielen Bestenlisten im Internet das Spiel Nether der The War Z (mittlerweile Infestation genannt) Entwickler, die bei jedem verkorksten Titel ihren Firmennamen ändern und immer wieder aufs Neue interessierte Käufer regelrecht verarschen. Ich habe mir Nether für schlappe 2,49€ im Steam Sale gekauft, aber ich kann auf keinen Server verbinden, auch nicht mit einem mittlerweile komplett neuen PC und neuem Internetdienstanbieter. Es geht einfach nicht… und dann haben die Entwickler vor einiger Zeit auch noch das Survivalspiel Romero’s Aftermath verbrochen, bei dem man sich, obwohl es kostenlos ist, darüber ärgert, dass einem die Macher bereits durch den Download Lebenszeit geklaut haben!

Als letztes habe ich noch das anfänglich ambitionierte Projekt Rust angeführt, das anfänglich sehr viel Potential geboten, und auch eine große Spielergemeinschaft angesprochen hat, bei dem es im vergangenen Jahr (2016) aber kaum noch interessante neue Inhalt gab. Im direkten Vergleich hat DayZ einige grundlegende Updates und Änderungen erfahren, Rust stagniert aber nach anfänglicher Euphorie. Außerdem konnte ich zu diesem sehr erfolgreichen Titel tatsächlich keinen einzigen brauchbaren oder vorzeigbaren Trailer finden. Zudem habe ich es nie gespielt, auch weil ich nicht permanent auf nackte, männliche Spielfiguren starren wollte, die jeden Spieler permanent dazu bringen dümmste Peniswitze zu reißen. Im Vergleich zu den von mir in diesem Special vorgestellten Spielen war mir Rust irgendwie immer zu kindisch. Aber ich kenne viele Leute, die dieses Spiel lange und gerne gespielt haben…!

Ich hoffe ich konnte einige von euch neugierig machen mal etwas anderes als das feierabendliche Counter Strike– und Battlefield-Geballer anzutesten… und zum Schluss gibt es noch ein altes, aber schickes Video zu der DayZ Mod (für ArmA 2), welches das Survivalfeeling sehr gut erklärt:

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