The Witcher – Netflix entwickelt Serie

The Witcher - Netflix Serie in Entwicklung

Der Pay-TV-Sender Netflix entwickelt derzeit eine Serie, basierend auf den The Witcher Romanen des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski, welche große Popularität durch die gleichnamige, dreiteilige Videospielreihe von CD Project Red erlangte. Die ‚Witcher Saga‘ umfasst acht Bände und handelt von sogenannten Hexern, die stets bemüht sind ihre von Kindheit an durch Mutationen hervorgerufene Spezialfähigkeiten zu verbessern, um Monster und Geister zu vernichten. Dies tun sie meist in der Art skrupelloser Söldner, die sich für Aufträge bezahlen lassen. Hexer sind quasi Assassine und Alchemisten in einem, die sich für die Obrigkeit des fiktiven 13. Jahrhunderts die Hände schmutzig machen. Der Protagonist – Geralt von Riva – ist der Wolfsschule (die einzelnen Hexer gehören verschiedenen Schulen an, die teilweise auch rivalisieren) zugehörig und eine wirklich gute, aber auch sehr direkte und gebrandmarkte Seele.

Auf Grund des enormen Erfolgs des dritten und vorerst letzten Teils der Videospielreihe, könnte die The Witcher-Serie Netflix‘ Antwort auf Game of Thrones werden, wenn die Qualität und Dramatik stimmen. Die Videospiele sind auf jeden Fall unglaublich gut und bestechen durch tolle, authentische Charaktere und eine atemberaubend dichte Atmosphäre, präsentiert in einer sehr erwachsenen und blutigen Aufmachung (USK 18).

Der Autor Andrzej Sapkowski fungiert bei der Serie als kreativer Berater und für die Hauptrolle steht bereits kein geringer als Mads Mikkelsen (Hannibal, Walhalla Rising) fest.
Die Videospielvorlage (The Witcher 3: Wild Hunt – umfasst bis zu 200 Stunden Spielzeit), von der sich Andrzej Sapkowski allerdings distanziert, verkaufte sich innerhalb eines Jahres über 10 Millionen mal, obwohl Kopierschutz-frei, und heimste mehrere Hundert Auszeichnungen weltweit ein. Potentielle Fans gibt es also genug…
Sapkowski freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen bei Netflix, denn die TV-Serie wird sich viel genauer an seiner Romanvorlage orientieren, als es die Videospiele tun.

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