PRISON BREAK: THE CONSPIRACY - PC Game Review





PC DVD



Titel: Prison Break - The Conspiracy

Originaltitel: Prison Break - The Conspiracy

Genre: Actionadventure, Geschicklichkeit

Altersfreigabe:ab 16 Jahren - USK

Release: 19.03.2010

Entwickler: Deep Silver

Publisher: Koch Media

Vergleichbar mit: Splinter Cell, Manhunt 2

Erhältlich für: PC, XBox 360, PS3



PC DVD

Verpackung: Amaray
Inhalt: 1x DVD
Ton: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch
Uncut: [ ] Ja [ ] Nein [X] Unklar



Systemanforderungen

Betriebssystem: Windows 7/Vista/XP/2000
Prozessor: 2 GHz Intel Pentium oder AMD
Arbeitsspeicher: 1GB (XP), 2GB (Vista)
Grafikkarte: NVidia 7800+ / ATI X1800 oder höher
DirectX® Version: DirectX 9.0
DVD-ROM Laufwerk: 8-fach
Soundkarte: DirectX kompatible Soundkarte
Festplattenspeicher: 2 GB
Peripheriegeräte: Tastatur & Maus
Multiplayer: nein



Kurzinhalt des Spiels:

Erlebe mit PRISON BREAK - THE CONSPIRACY das offizielle Spiel zur preisgekrönten TV-Serie! Du bist Agent Tom Paxton, der Undercover ins Fox River Staatsgefängnis eingeschleust wird, um das Geheimnis um Michael Scofield und seinem Bruder zu lüften. Erlebe jetzt die spannende Geschichte der sensationell erfolgreichen 1. Staffel und entdecke die schockierenden Geheimnisse und Hintergründe der Originalstory.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom
Prüfungsmedium: Presse-DVD
Test-Spielzeit: ca. 8 Stunden
Mit freundlicher Unterstützung von Koch Media


Für uns ist PRISON BREAK - THE CONSPIRACY zwar nicht unbedingt eine Top Vollpreis-Spielempfehlung (zum Release ca. 50€ auf Konsole und 40€ für PC), aber dennoch ein sehr unterhaltsames und spannendes Action-Adventure-Geschicklichkeitsspiel, vom Handling her ähnlich wie die Genregrößen SPLINTER CELL oder MANHUNT. Weitestgehend geht es darum knifflige Situationen mit blitzschneller Reaktion zu meistern und aus dem Verborgenen zu agieren, um diverse Geheimnisse zu lüften. So verbringt man die meiste Zeit, wenn man nicht grade auf dem Pausenhof Schlägereien anzettelt, zusammengekauert in schattigen Ecken und belauscht Mitinsassen und Wärter, oder schleicht sich an Überwachungskameras vorbei in schattige Ecken, Zwischendecken, hängt an Gebäudewänden, den richtigen Zeitpunkt abwartend, unbehelligt weiter zu kommen. Wird man allerdings vom Personal oder Überwachungskameras entdeckt, dann wird man einfach zum letzten Wegpunkt buchsiert und muss es noch einmal versuchen, an das Objekt der Begierde zu kommen. Man kann sich nicht zur Wehr setzen und z.B. Gefängniswärter oder Krankenstationspersonal K.O. schlagen. Die Prügeleien beziehen sich auf vorgegebene Events innerhalb der gradlinigen Story, für die man sozusagen auf dem Hofgang trainieren kann. Entweder man tobt sich an Sandsäcken und Hantelbänken aus, um mehr Stärke zu erlangen, oder man haut blindlings andere Häftlinge, die auf dem "Radar" als streitsüchtig markiert sind, um Streit anzufangen. So steigt man innerhalb des Spielverlaufs über fünf Stufen in der Gefängnishierarchie auf, vom "Möchtegern" über "harter Kerl" zu "unantastbar"...

Etwas störend in der PC-Version sind die "Tastendrück-Events", die etwas zu genau (bereits auf mittlerem Schwierigkeitsgrad) abgefragt werden. So soll man z.B. so schnell es geht die E-Taste drücken, um einen Messerangriff abzuwehren und von einer auf die andere Millisekunde die Leertaste. Doch drückt man bloß einmal zu viel auf E, dann wird das Event zu Gunsten der Computergegner entschieden. Und die Tastendruckabfolgen sind teilweise sehr umfangreich, auf beiden Peripherien gleichzeitig (Tastatur und Maus). Hier dürfte die Gamepad-Steuerung (auch auf PC einstellbar) durchaus komfortabler sein...

Grafisch ist PRISON BREAK – THE CONSPIRACY gar nicht mal schlecht. Die Szenerie ist zwar sehr einfach, dennoch erstrahlt sie durch sehr gute (vor allem saubere) Licht- und Schatteneffekte in schickem Glanz. Die Modellierung von Bäumen und Sträuchern lässt etwas zu wünschen übrig, dafür wurden die Charaktere aus der Serie sehr realistisch nachgebildet – von der Optik her. Die Bewegungen der "gecapturedten" Figuren wirken zeitweise leider sehr abgehackt, außer in den gut animierten Zwischensequenzen, die in Spiel-/Ingame-Grafik über den Bildschirm flimmern. Am interessantesten ist, dass Wolken am Himmel die Sonne in den Außenarealen verdecken...

Fazit: Machen wir uns nichts vor, PRISON BREAK – THE CONSPIRACY erfindet kein Genre neu. Aber vor allem für Fans der Serie und diejenigen, die mindestens die erste Staffel durchgehalten haben, ist das Spiel auf jeden Fall empfehlenswert. Die Schwierigkeitsgrade sind fair, die Grafik ansehnlich und die Story wurde interessant in Szene gesetzt. Wir wurden einige Stunden sehr gut unterhalten... Alles in allem ist uns der Kaufpreis zu Release aber zu hoch angesetzt.

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:

















Screenshots by GruselSeite.com

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