HOUSE OF THE DEAD 2 & 3 RETURN - Wii Game Review





Wii Disc



Titel: House of the Dead 2 & 3 Return

Originaltitel: House of the Dead 2 & 3 Return

Genre: Rail Shooter, Shoot 'em up

Altersfreigabe: 16+ - PEGI

Release: März 2008

Entwickler: Sega

Publisher: Sega

Vergleichbar mit: Resident Evil: Umbrella Chronicles



Wii Disc (Import)

Verpackung: Amaray
Inhalt: 1x Wii Disc
Ton: Englisch
Untertitel: Deutsch
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar



Kurzinhalt des Spiels:

Sie sind wild. Sie sind Tot. Und sie kommen Dich zu holen!
Metzel in der Neuveröffentlichung der beiden blutigen Arcadeklassiker House of the Dead 2 und House of the Dead III Horden von kratzenden und beissenden Zombies mit Hilfe des Wii Zappers nieder...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom
Prüfungsmedium: Wii-Disc (Import)
Test-Spielzeit: ca. 5 Stunden


Der Automatenklassiker HOUSE OF THE DEAD 2 und das ehemalige Konsolenhighlight HOUSE OF THE DEAD III nun zusammen im Bundle für die Nintendo Wii-Konsole!

Bei den beiden Railshooterngeht es eigentlich nur darum herannahenden Zombies den Gar aus zu machen, dies aber möglichst präzise und in kurzer Zeit! Je mehr Übung man bekommt, um so bessere Ränge erreicht man am Schluss eines jeden Levels (S bis F). Bei den flinken und sehr großen Endgegnern muss man eine bestimmte Stelle treffen - den "Weakpoint" - wodurch manchem Spieler die Statistik ziemlich versaut wird, denn oft erweisen sie sich als ziemlich kniffelig.

Zumindest bei HOUSE OF THE DEAD 2 ging es schon immer darum mit Hilfe des Einwurfes von viel Kleingeld in den Automaten möglichst weit zu kommen. In dieser Wii-Adaption verwendet man eigentlich automatisch alle zur Verfügung stehenden Credits, weil man im Eifer des Gefechts leider oft nicht merkt dass man stirbt. So ballert man sich fröhlich durch die Horden der Untoten, wird selbst getroffen, es blitzt kurz "etwas" auf und schon hat man einen Credit verloren. Im Zwei-Spieler-Modus werden die vorhandenen Credits aufgeteilt. Nachdem alle Credits aufgebraucht wurden bekommt man einen zusätzlichen für das nächste Spiel. Jedoch spielt es auch bei der Vergabe der Ränge eine Rolle, wie oft man stirbt oder wie viele Leben man verliert. Wie viele Credits (und Leben pro Credit) man verbrauchen möchte, lässt sich natürlich in den Spieloptionen regeln.

Grafisch hat sich wenig bis gar nichts getan. Die äußerst blutigen Shooter von Sega waren eigentlich immer up-to-Date was Details, Texturen und Tempo anging, und man hätte sich eigentlich gewünscht, dass auf der Wii (zumindest der zweite Teil) grafisch noch etwas gepimpt wird. Es spritzen aber immer noch die selben grobkörnigen Blut-Sprites über den Bildschirm, und die Bewegungen der Zombies wirken eben so abgehackt, wie es schon 1998 auf den Automaten von Sega, der in so vielen Spielhallen in ausländischen Urlaubsorten stand, der Fall war.
Teil 3 ist eine 1:1 Umsetzung der PS2-Version. Die Wii kann zwar etwas mehr, dennoch wirkt die Grafik durchaus irgendwie schnieke auf der Spaß-Konsole von Nintendo.

Überraschend ist, dass das Blut vom Werk aus rot eingestellt ist. Nostalgiker können aber auch auf grünes Blut umschalten, oder gar andere Farben aus der bunten Palette wählen. Bei HOUSE OF THE DEAD III ist der Grad der Gewaltdarstellung zusätzlich einstellbar, aber wer schraubt schon gerne runter!? – Vielleicht ganz gut für Eltern, die ihren Kindern indizierte Spiele vorsetzen möchten, und ihr Gewissen dadurch erleichtern möchten wenigstens das Blutgespritze zu drosseln...

Sehr gut gelungen ist das Aiming bei dieser Wii-Neuveröffentlichung: Das Fadenkreuz flutscht schnell und flüssig über den Schirm und lässt sich frei kalibrieren. Die Kalibration ermöglicht es unter anderem die beiden Klassiker ohne sichtbares Fadenkreuz zu spielen (optional auch ausschaltbar), wie es sich gehört (!) und wie man es noch aus Lightgun-Zeiten kennt... Die Verwendung eines Fadenkreuzes wirkt sich zudem negativ auf die Statistiken aus!
Gespielt kann natürlich auch mit dem "Zapper" werden, und tatsächlich ist es möglich mit der Z-Taste des Nunchucks zu feuern, was zusätzliches Gewehr-Feeling bringt. Dafür muss allerdings die B-Taste des Wiimote gedrückt gehalten werden. Bisher war diese Halterung für die Wii-Peripherie ja eher gewöhnungsbedürftig, da sich der Abzug eines Gewehres ja nicht vorne am Lauf befindet. Einfacher werden die Spiele durch den Zapper allerdings nicht, eher im Gegenteil.

Kleine Bonusspiele (für die man einiges an Übung braucht) und Kreuzungen an denen man alternative Wege gehen kann bringen etwas Abwechlung und die sehr stumpfe Ballerorgie.

Fazit: Grafisch solala, aber es kommt hier auf kurzweiligen und matschig-blutigen Spielspaß an. Der ist gegeben, und zudem überzeugt der faire Preis. Man muss sich die Compilation allerdings importieren lassen, da sie in Deutschland nicht offiziell veröffentlicht wurde. Die perfekte Ballerorgie für zwischendurch!

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:

















Press Pics

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