
![]() Hardcover Titel: Hellboy - Saat der Zerstörung Originaltitel: Hellboy - Seed of Destruction Herkunftsland: USA Genre: Horror, Fantasy, Komödie Autor: Mike Mignola, John Byrne Zeichner: Mike Mignola Übersetzung: Gunter Nickel, Michael Groenewald Hardcover Verlag: Cross Cult Comics Erschienen: November 2005 Format: Buch (gebunden), schwarz/weiss, Din A5 Seitenzahl: 148 Seiten Sonstiges: • Vorwort von Robert Bloch • Zwei frühe Hellboy Kurzgeschichten • Pin-Ups von US-Künstlern • Artikel über Hellboy und Mignolas Veröffentlichungen Inhalt: Der Vorweihnachtsabend 1944. Auf einer schottischen Insel vollzieht ein Magier im Auftrag der Nationalsozialisten ein düsteres Ritual mit dem Ziel, die drohende Kriegsniederlage durch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis im letzten Moment abzuwenden. Ein glücklicher Zufall will es, dass der heraufbeschworene Abgesandte der Hölle jedoch in den Händen der Alliierten landet: Hellboy. Ein halbes Jahrhundert später trifft Hellboy, inzwischen Ermittler einer Sondereinheit gegen paranormale Bedrohungen, erneut auf den Mann, der ihn einst rief und der ihn nun endgültig für seine apokalyptischen Pläne einsetzen will... Eindruck: Review von S. Notbom Mit freundlicher Unterstützung von Cross Cult Comics Als großer Fan fantastischer Literatur des frühen 20. Jahrhunderts fasziniert mich HELLBOY sehr! Deutlicher als irgendwo anders erkennt man gute (!) "lovecraftsche Einflüsse", und das Vorwort von Robert Bloch, der neben H. P. Lovecraft und Edgar Allen Poe zu "den drei Eckpfeilern des modernen Horrors" gehört, dürfte einen wahren Horrorfan neugierig auf diese Reihe machen. Zudem besticht HELLBOY durch eine absolut herrliche Selbstironie, die durch die trockenen Sprüche des roten Helden verursacht wird. An dieser Stelle: "Beware of Frogs!" Dieser erste Band der Neuauflage (im Hardcover) beinhaltet die US-Miniserie "Seed of Destruction", die für das deutsche Publikum in Kapitel zusammengefasst wurde. Auf dieser Miniserie beruht vieles der ersten Hälfte und dem Ende der ersten Verfilmung, nur sind es im Comic tatsächlich eher normale Frösche, und keine lovecraftschen Tentakel-Monster des Films, vor denen Hellboy kleine Katzen in der U-Bahn retten muss. Im Film wurde auch der zweite Band eingearbeitet. Auf der Suche nach dem Ursprung für die merkwürdig quakende Invasion landen Hellboy und seine Gefährten Dr. Abraham Sapien (Abe) und Elizabeth Sherman (Liz) in einem alten Herrenhaus an einem düsteren See, der wie ausgestorben scheint. Auf der Familie der Besitzerin des Herrenhauses lastet eine Art Fluch, verursacht durch alte und sehr böse Mächte und einen russischen Zauberer, der auch im Film eine große Rolle spielt. Mignolas Zeichnungen bestechen durch großflächig schwarze Einfärbungen und dadurch entstehende harte Kontraste. Die Art und Weise wie Hellboy gezeichnet wurde erzeugt eine gute und düstere Atmosphäre. Dieser Zeichenstil ist mehr oder weniger einzigartig, da man solche Schwärzungen als Zeichner sehr gekonnt einsetzen muss, um die Bilder nicht zu versauen. Nicht selten wirken die Zeichnungen durch die großzügige Verwendung von Schwarz sehr plastisch... Kurz: Mike Mignola ist einfach ein super Zeichner! Der Band bietet zusätzlich viele Interessante Infos über die Schöpfer von HELLBOY... Fazit: Minimaler Strich - Maximaler Horror. HELLBOY bietet für jeden etwas: Horror, Fantasy, Action und Comedy. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gefällt Dir die Wertung? Wenn "ja" klick auf den Banner: (Toplist - Um GruselSeite.com zu unterstützen - DANKE) |
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