TOKYO ZOMBIE - DVD Review





DVD



Titel: Tokyo Zombie

Originaltitel: Tôkyô zonbi

Genre: Zombie, Komödie

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Japan 2005

Regie: Sakichi Satô

Drehbuch: Yûsaku Hanakuma, Sakichi Satô

Produzenten: Yuusaku Toyoshima, Haruo Umekawa

Darsteller: Tadanobu Asano, Sho Aikawa, Erika Okuda, Arata Furuta, Satoshi Hashimoto, Masaki Miura



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: I-On New Media
DVD-Verleihstart: 14.12.2006
DVD-Verkaufstart: 26.01.2007
Verpackung: Digipack
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Japanisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 2,35 : 1
Laufzeit: ca. 103 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Making of
• Publikumsgespräch
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Alfred und Mitsuo sind ein eingeschworenes Team, die ihr gesamtes Leben gemeinsam verbringen. Zusammengeschweißt werden sie durch ihre große gemeinsame Leidenschaft: Ju-Jitsu Karate! Ihr großer Traum ist es, eines Tages in Russland zu lernen wie man der stärkste Mann der Welt wird. Doch ihr einfaches Leben wird abrupt unterbrochen als von der größten Mülldeponie Japans plötzlich Zombies in die Großstadt strömen. Da sich die Zombieseuche in der Millionenstadt rasch ausbreitet, wird für die beiden Kampfsportler klar, dass sie diese Herausforderung annehmen müssen. Gemeinsam und mit Hilfe all ihrer Trainingserfahrung, machen sie sich auf, Tokio, Japan und die ganze Welt vor den Zombies zu retten...



Eindruck:
Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kauf-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von I-On New Media


Vorweg, wer bei TOKYO ZOMBIE eine japanische Antwort auf SHAUN OF THE DEAD erwartet, wird hier leider enttäuscht werden. Die Horror Satire unter der Regie von Sakichi Satô (Drehbuch zu ICHI THE KILLER) kommt über einige gute Ansätze nicht hinaus.
Dies liegt zum einem an den beiden Hauptcharakteren, Alfred und Mitusuo, die zwar mit Sho Aikawa (DEAD OR ALIVE) und Tadanobu Asano (ICHI THE KILLER) hochkarätig besetzt sind und durchaus sympathisch wirken, aber doch irgendwie zu eindimensional und vor allem Asanos Figur zu Naiv erscheint.
Ein anderer Grund ist das schwache Drehbuch dem es nie wirklich geling so etwas wie einen Fluss zu erzeugen.
Die Geschichte um einen Ju-Jitsu Meister und seinem Schüler, wird durch eine, wohl auf KILL BILL anlehnende, Zeichentrickeinlage eher unterbrochen als verbunden, und so verliert TOKYO ZOMBIE noch mehr an Fahrt.

Das größte Manko, ist das Timing des Films. Zwar Zünden ab und an ein paar Witze, die meisten allerdings erweisen sich als Rohrkrepierer. Das liegt zum Teil an ihrer Plattheit aber des Öfteren kommen die Sprüche einfach einen Tick zu spät. Teilweise hat man das Gefühl die Protagonisten warten selber noch auf den Text, oder darauf das den Spruch jemand anderes loslässt. Auf der Habend Seite stehen dann aber doch ein paar Szenen die Gelingen.

So ist es recht herrlich zuzuschauen, wie Alfred und Mitusuo sich in ihren Trainingsstunden, scheinbar recht dämlich auf den Matten hin und er wälzen oder Alfred versucht die Zombies abzulenken während Mitusuo sich im Supermarkt nicht entscheiden kann welche Chipssorte er denn gerne hätte.
Störend ist hier leider ab und zu die ansonsten eigentlich recht gute Musik. Ruhige und nachdenklich stimmende Töne zum falschen Zeitpunk.
Wenn dann aber bei Großaufnahmen im Hintergrund ein Flugzeug abstürzt oder ein Zombie aus einem Fenster fällt ist zumindest schmunzeln angesagt.

Ein wenig hölzern wirken die leider wenigen blutigen Momente im Film. Hier hätte man für einen FSK 16 Film mehr erwarten können. Liegt mal ein Torso im Bild oder in den Armen eines Protagonisten, so springt einem sein Dasein als Puppe sofort ins Auge. Zu oft schwenkt die Kamera bei Kämpfen aus dem Bild oder es wird nur der Zuschlagende gezeigt und erst anschließend auf die Opfer geschwenkt.

Im großen und ganzen kann man sagen, dass TOKYO ZOMBIE sein Potential nicht ausschöpft. Denn aus der an sich guten Idee und den durchweg guten Schauspieler hätte man mehr machen können.

Zu der von uns getesteten DVD sei noch zu sagen das Bild- sowie Tonqualität auf jeden Fall gut sind.

Fazit: Eine unterhaltsame Horror-Satire der jedoch der nötige Schwung fehlt.

Wir geben durchschnittliche 3 von 6 Sternen:



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