THE LAST HOUSE ON THE LEFT - DVD-Review





Kinoplakat



Titel: The last House on the Left

Originaltitel: The last House on the Left

Genre: Survivalhorror

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - Spio/JK

Land/Jahr: USA 2009

Regie: Dennis Iliadis

Drehbuch: Adam Alleca, Carl Ellsworth, Wes Craven

Produzenten: Wes Craven, Sean S. Cunningham, Marianne Maddalena, Ray Haboush

Darsteller: Garret Dillahunt, Michael Bowen, Joshua Cox, Riki Lindhome, Aaron Paul, Sara Paxton, Monica Potter, Tony Goldwyn, Martha MacIsaac, Spencer Treat Clark, Usha Khan



DVD (Verleih)

Verleih: Universal Pictures
DVD-Verleihstart: 22.10.2009
DVD-Verkaufstart: 22.10.2009
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
- Russisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Estnisch, Lettisch, Litauisch, Rumänisch, Türkisch, Ukrainisch
Bild: 2,35 : 1
Laufzeit: ca. 109 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Unveröffentlichte Szenen
• Einblick
• Trailer




Kurzinhalt des Films:

Mari verbringt die Ferien mit ihren Eltern an einem abgelegenen Seehaus. Als sie mit einer Freundin dem jungen Fremden Justin in sein Motelzimmer zum Kiffen folgt, bricht Maris heile Welt zusammen. Die beiden Frauen werden gequält und vergewaltigt. Während ihre Freundin stirbt, kann sich die angeschossene Mari ins Haus ihrer Eltern schleppen. Ausgerechnet dort sucht die Gang unwissentlich Unterschlupf. Als das Ehepaar von dem Gewaltverbrechen an ihrer Tochter erfährt, nehmen sie an den Tätern gnadenlos Rache.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

In der ersten Hälfte waren wir sehr begeistert von diesem Re-Remake, vor allem auf Grund der grandiosen Schauspieler. Allen voran kommt Garret Dillahunt als Krug (in THE LAST HOUSE ON THE LEFT 1972 gespielt von David Hess) absolut überzeugend rüber; ist also ein würdiger Ersatz.
Auch technisch präsentiert sich der Film in einwandfreiem Gewand. Die Tiefenschärfen und Kameraeinstellungen sind grandios.

Leider schwächelt der Film etwas ab dem Zeitpunkt, an dem die 3 1/2 Killer beim "letzten Haus links" ankommen. Vor allem in der Kinofassung wurde der Fokus auf bestimmte Arten der Gewaltdarstellung falsch gelegt, wenn man z.B. minutenlang chirurgische Maßnahmen des Vaters beobachten kann, Tötungen aber sehr schnell und im Off passierten. Es entstand der Eindruck man wolle mit beispielsweise unangenehmen Nasenbeineinrenken u.ä. "schocken", was an sich gar nicht zur eigentlichen Story dazugehört, bzw. kein wesentlicher Bestandteil dieser ist. Im Spio/JK geprüften und ungeschnittenen Director's Cut wurde diese Schwäche durch detailliertere Gewaltdarstellung, die für einen "Rape & Revenge-Film" ungemein wichtig ist, wieder ausgeglichen; das Gleichgewicht zwischen "medizinischen" und grausem Szenen wieder hergestellt.
Leider flachen auch die Dialoge leicht ab. Allein das Versteckspiel im Haus zwischen Krug und dem Vater John Collingwood (der zu abgebrüht erscheint) wirkt leicht lächerlich. Im Original stürmt Mr. Collingwood einfach mit einer Kettensäge durch die Tür. Ein solcher Überraschungseffekt fehlt hier leider ganz und gar... Insgesamt hätte man mehr aus der Story des ursprünglichen Remakes von DIE JUNGFRAUENQUELLE machen können, denn ein bisschen Geprügel und eine Hand in einem Müllzerkleinerer reicht für eine nervenzerfetzende Neuverfilmung eines derart kontroversen und brutalen Klassikers leider nicht aus.

Die Kritik mag auf den einen oder anderen sehr destruktiv wirken, unterhalten hat uns THE LAST HOUSE ON THE LEFT zumindest im ungeschnittenen Director's Cut doch noch sehr gut.

Die Bild- und Tonqualität des Bildträgers ist sehr gut. Leider sucht man interessante Extras vergebens auf der von uns geprüften Leih-DVD.

Fazit: THE LAST HOUSE ON THE LEFT besticht vor allem durch seine perfekte Optik und die grandiosen Schauspieler. Das Re-Remake von DIE JUNGFRAUENQUELLE ist konsequent harte Unterhaltung mit einem leider zum Ende hin leicht abflachenden Spannungsbogen.

Wir geben stolze: 4,5 von 6 Sternen
















Press Pics

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