THE HOST - Kino Preview





Kinoplakat



Titel: The Host

Originaltitel: Gwoemul

Genre: Tierhorror, Komödie

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Südkorea 2006

Regie: Joon-ho Bong

Drehbuch: Chul-hyun Baek, Joon-ho Bong, Won-jun Ha

Produzenten: Yong-bae Choi, Tae-seong Jeong, Woo-Taek Kim

Darsteller: Kang-ho Song, Hie-bong Byeon, Hae-il Park, Du-na Bae, Ah-sung Ko, David Joseph Anselmo, Paul Lazar, Dal-su Oh, No-shik Park, Brian Rhee, Scott Wilson, Pil-Sung Yim

Verleih: MFA+

Laufzeit: ca. 119 min.

Offizielle Webseite & Trailer: unbekannt




Kinostart: 29. März 2007



Kurzinhalt des Films:

Ein ganz normaler Tage am Ufer des Hanflusses: Familien beim Picknick, Gang-du schläft mal wieder im Kiosk und wartet auf seine halbwüchsige Tochter Hyun-seo. Doch plötzlich bewegt sich etwas im Wasser. Schneller als die geschockte Menge begreifen kann, was geschieht, taucht ein Monster aus dem Fluss auf und macht Jagd auf sie. Zu den Opfern, die das Monster in die Tiefe reißt, gehört Hyun-Seo.

Die Behörden verhängen daraufhin den Ausnahmezustand, das Flussgebiet wird abgesperrt. Die Überlebenden der Monster-Attacke werden interniert. Unter ihnen Gang-du, fassungslos. Da klingelt sein Handy, und er hört einen Hilferuf seiner Tochter! Sie ist in einen Abwasserschacht verschleppt worden. Aber sie lebt! Noch.

Gang-du macht sich zusammen mit seinem Bruder Nam-il, einem Alkoholiker, seiner Schwester Nam-joo, Koreas berühmtester Bogenschützin, und seinem Vater auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei steht sich die Familie nicht nur ständig selbst im Weg, sie wird auch von der Polizei und der Regierung, die mithilfe amerikanischer Militärs einen Giftgaseinsatz vorbereitet, verfolgt. Doch der Familie gelingt es, mit Gewehren bewaffnet ins Sperrgebiet einzudringen – wo sie dem Monster plötzlich Auge in Auge gegenübersteht...



Eindruck:
Review von S. Notbom
Prüfungsmedium: Presse-DVD (deutsch)
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


THE HOST ist eine der im Vorfeld vielversprechendsten Filmproduktionen Südkoreas, wo er bisher alle Zuschauerrekorde brach. Noch bevor der Film überhaupt in den westlichen Hemisphären der Welt in den Kinos angelaufen ist, sprach Hollywood bereits von einem Remake. Was so ein Remake eines aktuellen Films bringen soll (der zu dem Zeitpunkt nur in asiatischen Kinos lief) fragt sich die Welt... Vielleicht ärgert es die Amis, dass sie in diesem Blockbuster nicht als gute Samariter, sondern als geheimnisvolle Bösewichte dargestellt werden, die mit allen Mittel den Ausbruch einer imaginären Krankheit verhindern wollen, und dabei nicht vor drastischen Maßnahmen zurückschrecken.

Das Monster aus dem Han-Fluss macht sich mit bester Hollywood-Aggressivität und perfekter CGI-Gewandheit (sehr gute Monsteranimation) über die Bevölkerung der Mehrmillionenstadt Seoul her. Dabei werden die Charaktere liebevoll gestaltet präsentiert, und mit einer Prise Slapstick wird die Story komödiantisch aufpoliert.

Der Film geht gleich zu Beginn in die Vollen. So lässt der erste Angriff des Monsters nicht lange auf sich warten. Und das bei einer Laufzeit von knapp zwei Stunden.
Und damit wären wir auch bei dem einzigen, aber gravierenden Wermutstropfen: Der Schluss! - Entweder ging dem Produktionsteam das Geld aus, oder es war ein schlechter Cutter am Werk. Deutliche Lücken in der Story sind auszumachen, die man sich als Zuschauer beim besten Willen nicht schönreden kann.
So kämpfen plötzlich totgeglaubte Charaktere wieder an vorderster Front gegen das Monster und durch (dem Eindruck nach) fehlende Szenen macht sich Unverständnis breit. Um ein Beispiel zu bringen müssen wir jetzt eine Szene aus dem Film verraten, also lest besser drüber hinweg wenn ihr den Film ohne Vorwissen genießen wollt. Zum Lesen einfach mit dem Mauszeiger den Text markieren: Warum trinkt das Monster plötzlich Benzin?
Wer bereits in den Genuss dieses Blockbusters gekommen ist, hat sich wohl das selbe gefragt... Und das ist gegen Ende dieses klasse Films leider nicht das einzige was man sich fragt, und deshalb geben wir auch einen ganzen Punkt weniger in unserer Bewertung...

Fazit: Ein paar markabere Greueleffekte, absolut tolle Spezialeffekte, liebevolle Charaktere, schön viel Humor, toller Monsterhorror und viel Action machen THE HOST unbedingt sehenswert.

Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen:

















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