THE HILLS HAVE EYES 2 - Kino Preview





Kinoplakat



Titel: The Hills have Eyes 2

Originaltitel: The Hills have Eyes 2

Genre: Survivalhorror, Splatter, Action

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2007

Regie: Martin Weisz

Drehbuch: Jonathan Craven, Wes Craven

Produzenten: Wes Craven, Peter Locke, Marianne Maddalena, Jonathan Debin

Darsteller: Michael McMillian, Jessica Stroup, Daniella Alonso, Jacob Vargas, Lee Thompson Young, Ben Crowley, Eric Edelstein, Flex Alexander, Reshad Strik, Michael Bailey Smith, David Reynolds, Derek Mears, Tyrell Kemlo, Jason Oettle, Gáspár Szabó, Jeff Kober, Jay Acovone, Archie Kao

Verleih: 20th Century Fox

Laufzeit: ca. 90 min.

Offizielle Webseite & Trailer: www.TheHillsHaveEyes2-DerFilm.de




Kinostart: 29. März 2007



Kurzinhalt des Films:

Die Carter-Familie war ihr erstes Opfer. Aber längst nicht ihr letztes...

Als Teil eines Routine-Einsatzes sucht eine Gruppe von Soldaten der National Guard nach einem Außenposten in New Mexico, um technische Ausrüstungsgestände bei einer Gruppe von Atom-Wissenschaftlern abzuliefern. Als sie das einsam gelegene Forschungscamp erreichen, finden sie es auf mysteriöse Weise verlassen vor. Als sie ein Notsignal in einer entlegenen Bergregion orten, entschließen sie sich, die verschollenen Wissenschaftler zu suchen. Sie haben keine Ahnung, dass die vom Schicksal gestrafte Carter-Familie einstmals in genau diese Gegend geraten war und ein Stamm kannibalischer Mutanten dort noch immer auf der Lauer liegt.

Doch diesmal ist eine noch verheerendere Macht des Bösen am Werk, die nichts anderes im Schilde führt, als die rigorose Vernichtung der Soldaten. Der Schlimmste von allen, Stammes-Patriarch Papa Hades, will die Frauen als Gebärmaschinen nutzen, um das Überleben des Mutanten-Clans zu sichern. Die nichts ahnenden Soldaten kommen ihren Widersachern immer näher, die wild entschlossen sind, sie zu zerstören.



Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino (Originalfassung)
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


Den Produzenten und Drehbuch Co-Autoren Wes Craven brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr zu erwähnen. Seine bisherigen Filme dürften den meisten Horrorfans bekannt sein... Jedoch hat in dieser Fortsetzung nicht mehr der französische Newcomer-Regisseur Alexandre Aja regiegeführt, sondern der durch den Film ROHTENBURG (deutscher Titel - im Original: BUTTERFLY: A GRIMM LOVE STORY) zu zweifelhaftem Ruhm gekommene Martin Weisz, dessen jüngster (eben genannter) Film mit seiner expliziten Kannibalismus-Darstellung sowohl Beifall wie auch kontroverse Diskussionen auslöste, und der letztendlich durch den "echten Kannibalen von Rotenburg" - Armin Meiwes - und dem Oberlandesgericht weltweit verboten wurde. Daher haben wir leider keine Anhaltspunkte in der Bewertung von Weisz´ Arbeit, können also nicht sagen ob es eine Steigerung seiner Fähigkeiten in diesem (neuen) THE HILLS HAVE EYES 2 gibt...

Ganz grob gesagt ist der Film so simpel gestrickt wie er blutig ist. Und er ist sau blutig!
Soldaten kommen zum verlassenen Camp, Soldaten wundern sich, Soldaten empfangen einen mysteriösen Funkspruch, Soldaten begeben sich auf eine "Search & Rescue-Mission", Soldaten werden angegriffen und erleiden empfindliche Verluste, Soldaten gehen immer weiter in die "Hills", Soldaten gehen in einen Höhlenkomplex und Soldaten erleiden weitere Verluste... Das ist an sich alles.
Aber es macht absoluten Spaß sich diesen spannenden Film anzuschauen.

Der Splatterfaktor ist enorm hoch! Neben der Quantität stimmt aber auch die Qualität. Freunde seichter und actionreicher Unterhaltung - mit Blutfontänen - können sich schon mal darauf einstellen, dass sie splattertechnisch bestens unterhalten werden. Es geht teilweise so weit, dass man als Zuschauer denkt: "Man, ist gut jetzt! Es haben alle verstanden dass der Kopf mit nem Stein zu Brei gehauen wurde..." - Neben der exzellenten Maske der Mutanten, wurde bei den Splatterszenen meist beste Handarbeit geleistet, die mit wenigen CGI-Filtern nachträglich aufbereitet wurde. Kurz: Beste Splattereffekte!

Wer bei THE HILLS HAVE EYES 2 einen tiefgründigen und dialoglastigen Film erwartet ist definitiv an der falschen Adresse! Die Hauptdarsteller bombardieren die Zuschauer mit weitestgehend unterstem Gossen-Jargon mit einem enorm hohen "Fuck-Anteil", zumindest im Originalton.
Das Verhalten der Soldaten untereinander ist mehr als nur unrealistisch. Man sollte meinen das Disziplin und kameradschaftliches Miteinander in der US-Armee gefragt sind, dieser Film belehrt uns aber eines Besseren... In THE HILLS HAVE EYES 2 begleiten wir eine Truppe abgehalfterter, streitsüchtiger, disziplinloser Soldaten, die quasi zu einer geplant ultra langweiligen Strafmission abkommandiert werden. Die Order ist: Wissenschaftler in der Wüste auf einer Forschungsmission zu begleiten...
Leider gibt es in der Story viele Logikfehler.

Wen diese Kritik nicht abschreckt, und wer kein Problem damit hat sein Gehirn an der Kinokasse abzugeben um sich ordentlich blutig und actionreich unterhalten zu lassen, der sollte auf jeden Fall einen Blick ins Kino riskieren! Mehr krassen Splatter, böse F-Wörter und fiese Mutanten zusammen gab es bisher selten in den deutschen Kinos zu sehen...

Fazit: Beste bluttriefende und hammerharte Horror-Action!

Wir geben stolze 5 von 6 Sternen:



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