
![]() DVD Titel: The Devil's Rejects Originaltitel: The Devil's Rejects Genre: Roadmovie, Horror Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: USA 2005 Regie: Rob Zombie Drehbuch: Rob Zombie Produzenten: Mike Elliot, Andy Gould, Michael Ohoven, Marco Mehlitz Darsteller: Sid Haig, Bill Moseley, Sheri Moon Zombie, William Forsythe, Ken Foree, Matthew McGrory, Leslie Easterbrook, Geoffrey Lewis, Priscilla Barnes, Dave Sheridan, Kate Norby, Lew Temple, Danny Trejo, Dallas Page, Brian Posehn, Elizabeth Daily, Tom Towles, Michael Berryman, P.J. Soles, Deborah Van Valkenburgh, Ginger Lynn Allen, Daniel Roebuck DVD (Verkauf) Verleih: Sunfilm DVD-Verleihstart: 10.03.2006 DVD-Verkaufstart: 07.04.2006 Verpackung: 2 DVDs in Amary Ton: - Deutsch: DD 5.1 & DTS - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 1,85 : 1 Laufzeit: ca. 106 Minuten Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Audiokommentare • Trailer • Blooper Reel • Morris Green Show • Spaulding Commercial: Mary the monkey • Spaulding Commercial: Christmas • Music Video • Deleted Scenes • Make Up Tests • Mathew McGrory Tribute † • Bloody Stand Up • Dokumentation / Making of Kurzinhalt des Films: Tiberius Film Auge um Auge. Zahn um Zahn. Die blutrünstige Firefly-Familie aus Rob Zombies "Haus der 1000 Leichen" hat Grauenvolles angerichtet. Der Hass, den sie gesät hat, blüht in Gestalt von Sheriff John Quincey Wydell (William Forsythe) unerbittlich auf, der den Mord an seinem Bruder rächen will. Mit einem Kugelhagel durchsieben seine Männer die Firefly-Ranch, doch Otis (Bill Moseley) und seine Schwester Baby (Sheri Moon Zombie) können entkommen. Auf ihrer Flucht durch den Süden Amerikas hinterlassen sie fortan mit ihrem Vater, dem clowngesichtigen Captain Spaulding (Sid Haig) eine blutige Spur. Doch Wydell will sie stellen – und er kennt dabei weder Tabus noch Grenzen… Produktionsnotizen: Tiberius Film Rob Zombies Debütfilm HAUS DER 1000 LEICHEN avancierte nach seinem Start im Jahr 2003 schnell zum Kult-Horrorstreifen. Auch die exzentrische "Firefly"-Familie tauchte hier erstmals auf: ein ultrabrutaler Redneck-Psychopathen-Clan, der Morde im Dutzend verübt. In TDR – THE DEVIL'S REJECTS findet die Firefly-Familiensaga um die bizarre Sippschaft von Captain Spaulding, Mama, Otis, Baby und Tiny Firefly, nun ihre makabre Fortsetzung. "Sequels sind meistens nichts anderes als die gleiche Story mit einer 2 hinter dem Titel", meint der Regisseur. "THE DEVIL'S REJECTS ist ein eigenständiger Film, bei dem lediglich einige der Figuren wieder auftauchen." TDR unterscheidet sich sowohl stilistisch als auch in seiner Erzählweise von seinem Vorgänger. Der Film verlässt damit den eng gesteckten Rahmen von Zombies Debut HAUS DER 1000 LEICHEN und schafft eine überzeugende Synthese aus traditionellen Horror-Elementen, Serienkiller-Thrillern und Western mit Rachemotiven. "Bei diesem Projekt bin ich alles komplett anders angegangen", sagt Zombie. "In HAUS DER 1000 LEICHEN war es o.k., wenn die Charaktere ihre Rollen überspitzt interpretierten. In TDR – THE DEVIL'S REJECTS wollte ich dagegen eine realistische Atmosphäre erzeugen, und zwar vom Set-Design über die Kostüme bis hin zu den einzelnen Figuren." "TDR ist erheblich grausamer als der erste Film", sagt auch Sid Haig, Darsteller des verrückten Killer-Clowns Captain Spaulding. "Das Ganze ist subtiler und der psychologische steht dem physischen Horror in nichts nach." Schon als Kind liebte Zombie die 50er Jahre "Creature"-B-Movies. Als Teenager begeisterten ihn die schmutzigen, oft nihilistischen Horrorklassiker wie THE TEXAS CHAINSAW MASSAKRE, DAWN OF THE DEAD oder CLOCKWORK ORANGE und brachten ihn letztlich selbst dazu Filme zu machen. "Diese Filme sind der Punk-Rock des Kinos", sagt Zombie. "Während alle anderen in die gewöhnlichen Hollywood-Studiofilme liefen, zogen sich meine Freunde und ich in einem abgewrackten Autokino, irgendwo in einem der schmutzigeren Stadtviertel DAWN OF THE DEAD rein. Diese Filme waren etwas ganz besonderes, weil sie so schlicht sind. Sie hatten nichts gefälliges an sich." Angesichts der Quellen seiner Inspiration verwundert es nicht, dass die beiden Rob Zombie-Filme in den 70er Jahren spielen. Er sagt selbst: "Ich bin ein typisches Kind der Siebziger. Damals gab es nicht nur gute Filme: alles war einfacher und überschaubarer. Heutzutage ist es doch viel schwieriger, eine Geschichte über einen Gruppe zu schreiben, deren Wagen mitten im Niemandsland zusammenbricht, weil sich in einem solchen Fall der eine ans Handy hängt und der andere seinen Blackberry-Organizer zückt." Im Gegensatz zu anderen, aktuellen Horrorfilmen verläuft bei TDR – THE DEVIL'S REJECTS die Trennlinie zwischen Gut und Böse nicht so deutlich. In der Verherrlichung der Anti-Helden steckt nichts Entschuldigendes. Und sogar der gnadenlose "Gottesdiener" Sheriff Wydell wird hier letztlich zum Kriminellen. Überraschenderweise sympathisiert man nach etwa der Hälfte des Films ja gerade mit den Killern. Ein beabsichtigter, dramaturgischer Kniff, der Verunsicherung stiftet, und gerade deswegen Fragen aufwirft, ob Unrecht durch weiteres Unrecht getilgt werden kann. Auch wenn man sich vordergründig dagegen wehrt, wird mancher Zuschauer sich vielleicht auch im Familiensinn der Fireflys wieder erkennen. Diese lassen zwar nach außen hin ihrem Killer-Drang freien Lauf, stehen aber als Familie extrem loyal zueinander und praktizieren so ihre eigene Form von Familienbande. Rob Zombie meint dazu: "Ich habe mich schon immer für enge Familienbündnisse und hermetische Außenseitergruppen interessiert, eigentlich für alle Unangepassten, die sich ihre eigene Welt erschaffen. Untereinander verhalten sich Außenseiter meistens völlig normal. Und dort wirken sie auch am sympathischsten." Sid Haig, der öfter finstere Gestalten dieser Art spielt, mochte seine Rolle als Captain Spaulding von dem Moment an, als er das Drehbuch des ersten Teils gelesen hatte. "Captain Spaulding ist eine schräge Version der Comic-Figur Captain America (eine nationale "Superman"-Variation). Er hat null Angst und immer ein Ass im Ärmel. Sein Killerdasein ist nur ein Teil seiner Persönlichkeit. Genau genommen ist er der originellste und menschlichste Bösewicht, den ich je gespielt habe. Und seine Moralvorstellungen sind wirklich ziemlich verdreht." Zombie hatte für dieses Projekt ein größeres Budget und mehr Technik zur Verfügung, versuchte aber trotzdem jenen glatten Look zu vermeiden, der die meisten aktuellen Horrorproduktionen prägt. "Was mir an den Spielfilmen heutzutage im Vergleich zu den Siebziger Jahren nicht gefällt ist, daß sie einfach nur gut aussehen. Das wahre Leben ist viel schmutziger. Sobald es zu sauber wird, merkst Du, daß Du in einem Film bist, und das erzeugt keinen Horror." sagt Zombie... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von aCiD - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Sunfilm Ein sehr hartes Filmvergnügen! Wem die alten TCM-Filme noch im Hinterkopf spuken, der sollte wissen worauf er sich einlässt wenn er sein Geld im Tausch für eine DVD hergibt! Regisseur und Musiker Rob Zombie hat seinen zweiten Film (der gleichzeitig die Fortsetzung seines Debuts HAUS DER 1000 LEICHEN ist) mit sehr viel Detailverliebtheit gekonnt in Szene gesetzt, und strapaziert erneut die Nerven der Zuschauer durch exessive Gewaltdarstellung und durchgestylter Dialoge. Die Gewalt spielt sich allerdings eher in der Psyche des Zuschauers ab, als das sie deutlich gezeigt wird. Ein großer Anteil an sehr schwarzem Humor ist auszumachen, jedoch ist THE DEVIL'S REJECTS um einige Grade ernster als sein Vorgänger. Auf bunte/kitschige Filter-Effekte hat Zombie diesmal komplett verzichtet, die dem Vorgänger HAUS DER 1000 LEICHEN einen sehr surrealistischeren Touch verleihen haben... Hier verschmimmen deutlich die Grenzen zwischen Recht und Unrecht, vor allem als Sherrif Wydel (ein Hüter des Gesetzes) anfängt Mother Firefly aufzuschlitzen... Wir wollen an dieser Stelle jedoch nicht zu viel verraten. Die Schauspieler sind, wie auch schon im ersten Teil, sehr gut gecastet und überzeugen 100%ig vor der Kamera! Für Horrorfans kann es eigendlich keinen besseren Cast geben! Sogar die Stunts wurden von Jason-Darsteller und Stuntman Kane Hodder (FREITAG DER 13.) choreografiert, der im 144minütigen Making of zu sehen ist. Die Special Edition-DVD überzeugt durch eine Menge guter Extras, nur das Menu wurde nichtmehr so "unterhaltsam" wie beim ersten Teil gestaltet. Auch die schon oft erwähnte Szene mit Dr. Satan im Krankenhaus ist auf der Bonus-DVD enthalten, die ziemlich lang und sehr blutig ist! Da sie zu übertrieben wirkte, wurde sie aus dem Film geschnitten... Fazit: Ein "Brutal-Roadmovie" der Extraklasse und das Horrorhighlight 2005! Die DVD von Sunfilm ist ein Pflichtkauf! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Press Pics |