
![]() DVD Titel: Taxidermia Originaltitel: Taxidermia Genre: Drama, Komödie Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK Land/Jahr: Frankreich, Ungarn, Österreich 2006 Regie: György Pálfi Drehbuch: Lajos Parti Nagy, György Pálfi Produzenten: Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Emilie Georges, Gabriele Kranzelbinder, Alexandre Mallet-Guy, Péter Miskolczi, Gábor Váradi Darsteller: Csaba Czene, Gergely Trócsányi, Piroska Molnár, Adél Stanczel, Marc Bischoff Gábor Máté, Zoltán Koppány, Iván Dengyel, Géza Balkay, Katalin Bene, Mari Nagy, Péter Blaskó DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: I-On New Media DVD-Verleihstart: 13.12.2007 DVD-Verkaufstart: 25.01.2008 Verpackung: Metalpak DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Ungarisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 2,35 : 1 Laufzeit: ca. 90 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Making of • Trailer Kurzinhalt des Films: Taxidermia erzählt die Geschichten von drei Generationen innerhalb einer sehr außergewöhnlichen Familie. Im zweiten Weltkrieg "erfindet" der Soldat Vendel aus Frust über die unmenschlichen Gängeleien seines Leutnants immer ausgefallenere Möglichkeiten der Selbstbefriedigung. Sein ungewöhnliches Hobby hat bizarre und tragische Folgen, resultiert aber auch in einem Nachkommen, der einem wahnwitzigen "Leistungssport" nachgeht: Wettessen. Auch er zeugt einen Sohn, mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft: dem Ausstopfen von Tieren... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von I-On New Media Ja, was soll man zu TAXIDERMIA bloß schreiben und wie bewerten? Es ist auf jeden Fall eine merkwürdige Mischung aus skurriler Komödie und groteskem Drama das uns da aus Ungarn entgegen flattert. Oder doch eher eine Mischung aus grotesker Komödie und skurrilem Drama? Optisch und ins Sachen Sound jedenfalls, macht der Film seine Sache gut. Zudem präsentiert uns TAXIDERMIA eine durchaus nicht alltägliche, aus drei lose zusammenhängenden Episoden bestehende Story. Aber ist der Film gut? Zunächst sollte man (wie so oft) von dem Tarentino-Vergleich auf der Verpackung nicht zu viel erwarten. Ja, am besten einfach ignorieren, denn sonst geht man mit völlig falschen Vorstellungen an diesen Film. Ebenso ist der Vergleich mit DELICATESSEN nicht sonderlich angebracht. Zwar bieten beide Filme ziemlich bizarre Bilder, aber während es bei DELICATESSEN auch an witzigen Dialogen und einer durchweg gelungenen Story nicht mangelt wird TAXIDERMIA leider fast ausschließlich von seinen Bildern getragen, die zumeist an der Grenze des guten Geschmacks (oder weit darüber hinaus) angesiedelt sind. Das ist ja zunächst nicht so wild, und vor allem unter Fans von Horrorfilmen alles andere als ein Grund nicht mal einen Blick drauf zu werfen, führt aber beim anschauen letztendlich nur zu anfänglichen Lachern und wenig später leider zu Langeweile und Verwirrung. Vermutlich wird der Film seine Fans finden, denn er hat seine Momente, aber der größte Teil wird wohl recht schnell von um die Wette fressenden und kotzenden übergewichtigen Männern, und den passenden Trainingseinheiten dazu, oder einem kopulierenden und schweinefickenden Soldaten, die Nase voll haben. Weder Dialoge noch die Story ist übermäßig spannend, und die Aufteilung in drei wenig zusammenhängende Parts trägt zudem wenig zu einem kurzweiligen Filmvergnügen bei. Bleibt eigentlich nur anschauen und selber entscheiden, denn dieser Film passt wie kaum ein anderer seines Genres in die Kategorie "Geschmackssache". Die Limited Edition von I-On New Media kommt in einem schicken Metalpak daher, inklusive guter Sound- und Bildqualität sowie ein paar netten Extras. Fazit: Schwer zu bewertende Fressorgie aus Ungarn. TAXIDERMIA lebt fast ausschließlich von ziemlich grotesken Bildern. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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