
![]() Poster Titel: Survival of the Dead Originaltitel: Survival of the Dead Genre: Zombiehorror Altersfreigabe: unbekannt Land/Jahr: USA 2009 Regie: George A. Romero Drehbuch: George A. Romero Produzenten: Paula Devonshire, D.J. Carson, Michael Doherty, Dan Fireman, Peter Grunwald, Ara Katz, Art Spigel Darsteller: Athena Karkanis, Julian Richings, Kenneth Welsh, Alan Van Sprang, Kathleen Munroe, Wayne Robson, Richard Fitzpatrick, Joris Jarsky, Stefano DiMatteo, Matt Birman, Heather Allin, Wayne Curnew, Eric Woolfe, Philippa Domville, Devon Bostick Verleih: Kinostar Laufzeit: ca. 89 Min. Offizielle Webseite & Trailer: n/a Kurzinhalt des Films: Es ist noch keine Woche her, seitdem die Toten angefangen haben über die Erde zu wandeln, und die Welt zur Hölle gefahren ist. Das Gesetz bröckelt. Das Militär versinkt im Chaos. Eine Gruppe kriegsmüder Soldaten machen sich unerlaubt davon, weil sie glauben alleine besser zurecht zu kommen. Sie folgen Sarge, einem harten, kettenrauchenden Gardisten. Ihr einziges Ziel heißt Überleben! Sie kämpfen sich bis zu einer Insel an der Küste von Delaware durch, wo sie glauben einen sicheren Zufluchtsort gefunden zu haben, und in Frieden leben zu können. Aber das erhoffte Paradies entpuppt sich als kleineres Abbild der sich im Krieg befindenden Welt. Es leben zwei Gruppen auf der Insel, die O`Flynns und die Muldoons. Ihre Anführer hassen sich gegenseitig so stark, dass nicht einmal die von den lebenden Toten ausgehende Gefahr, die beiden vereinen könnte. Patrick O`Flynn, Patriarch der Familie, ist darauf aus, jedem Zombie, dem er begegnet eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Shamus Muldoon dagegen besteht darauf die Toten "am Leben" zu erhalten, weil er hofft eine Heilung zu finden. Aber es gibt keine Heilung vom Tod... Mittendrin ist Sarge, der auf der Seite von Patricks Tochter Janet steht, die versucht Frieden zwischen den beiden Gruppen zu schließen. Als Sarges bester Freund aber von einem Heckenschützen getötet wird, zerstört dies jegliche Hoffnung auf einen Waffenstillstand. Sarge greift in den Kampf ein... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung Schon DIARY OF THE DEAD, der Auftakt einer neuen ... OF THE DEAD-Reihe, hatte uns ein wenig enttäuscht, wirkte er für einen George A. Romero Streifen doch teilweise zu albern, wenig gruselig und seine Medienkritik zu aufgesetzt. Doch statt sich mit SURVIVAL OF THE DEAD auf alte Stärken zu besinnen, sind die Elemente die uns schon an DIARY störten in noch viel größerem Maße vorhanden und man fragt sich beim schauen dann doch einige Male, ob Romero hier einen seiner Zombiefilme drehen, oder aber lediglich seine früheren Werke ein wenig auf die Schippe nehmen wollte. Einige Wochen sind vergangen seit die Toten wieder auferstanden sind, über die Erde wandern und alles lebende beißen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Der Zuschauer begleitet in SURVIVAL eine Gruppe Soldaten, die man bereits in einer Szene aus DIARY OF THE DEAD kennen gelernt hat, als sie das Wohnmobil der dortigen Protagonisten überfallen hat und dabei aufgenommen wurde. Angeführt von Sarge (Alan von Sprang - LAND OF THE DEAD, DIARY OF THE DEAD), versucht die Gruppe einen Ort zu finden, an dem sie sich niederlassen kann, ohne dabei ständig Zombies zu Brei schießen zu müssen. Nachdem sie im Internet eine Videobotschaft von Patrick O’Flynn (Kenneth Welsh) finden, in der Flynn von eben einem solchen Ort spricht, machen sie sich auf um ihn zu finden und landen schließlich auf einer vermeidlich friedlichen Insel, nur um festzustellen dass es dort auch nicht besser ist als in der restlichen Welt. Auf der Insel gerät die Gruppe mitten eine ewig währende und mittlerweile blutige Auseinandersetzung der Familien O’Flynn und Muldoons, deren Umgang mit den Untoten nicht unterschiedlicher sein könnte… Soviel zur Story, hin zur eher negativen Kritik: Wer sich in DIARY OF THE DEAD schon an den vereinzelnden Slapstickeinlagen gestört hat (z.B. der Amisch), den wird insbesondere mit den beiden Inseloberhäuptern O’Flynn und Muldoons nicht sonderlich glücklich werden, die das ein oder andere mal eher lächerlich wirken als lustig. Und spätestens die Videobotschaft, welche die Gruppe Soldaten im Internet findet, wirkt völlig fehl am Platz. Von der Art und Weise der Botschaft mal ganz abgesehen fragt man sich, wie der alte Mann es bitte bewerkstelligt hat diese ins Internet zu stellen, welches zudem trotz der Zombiedemie noch erstaunlich gut funktioniert... Allgemein scheint es keine großartigen Probleme mit der Stromversorgung etc. zu geben. Auch die Computereffekte wirken sehr gering budgetiert/billig. Cartoon Augen und schwammige Köpfungen lassen die Zombies, die streckenweise eh schon zu Statisten für Slapstickeinlagen mutiert zu sein scheinen, eher lächerlich als angsteinflößen wirken. Wenig besser macht es Romero bei der Inszenierung von Kampfhandlungen. So verhält sich die Gruppe Soldaten bei jedem Schusswechsel wie eine Gruppe blutiger Anfänger, bzw. schlimmer. Auf die Idee Deckung zu suchen, weil ein paar Leute auf einen ballern, kommt zumindest kaum jemand... Für einen Romero-Fan kann SURVIVAL OF THE DEAD eine herbe Enttäuschung werden. Wer sich aber seinen Kinobesucht trotzdem nicht davon vermiesen lassen will und sich auf die skurrile Art und Weise des Films einlässt, der erlebt trotz der ganzen Negativpunkte zumindest einen streckenweise netten Zombiefilm, allerdings ohne jeglichen Tiefgang. Und immerhin wird zum Ende des Films der Härtegrad noch mal angezogen, so dass zumindest Gore-Freunde noch ein wenig auf ihre Kosten kommen. Fazit: SURVIVAL OF THE DEAD enttäuscht als Romero Film vor allem durch schwache Inszenierung und zu viel Slapstick, funktioniert aber als 08/15-Zombiefilm immerhin noch einigermaßen... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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