PATHFINDER - Kino-Preview





Kinoplakat



Titel: Pathfinder

Originaltitel: Pathfinder

Genre: Action, Historisch, Fantasy

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2007

Regie: Marcus Nispel

Drehbuch: Laeta Kalogridis, Nils Gaup

Produzenten: Marcus Nispel, Arnold Messer, Mike Medavoy, Brad Fischer, Bradley Fischer, John Jacobsen, Lee Nelson

Darsteller: Karl Urban, Moon Bloodgood, Russel Means, Ralf Moeller, Clancy Brown

Verleih: 20th Century Fox

Laufzeit: ca. 100 min.

Offizielle Webseite & Trailer: www.Pathfinder-DerFilm.de




Kinostart: 08.03.2007



Kurzinhalt des Films:

Als die Wikinger mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen Sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land ein. Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die indianischen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen. PATHFINDER erzählt die Geschichte eines Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von den Indianern entdeckt, aufgenommen und großgezogen und erhält den indianischen Namen "Ghost".
Als die Wikinger Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht und zieht in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes zu stoppen...



Eindruck:
Review von T. Nordmann - Prüfungsmedium: Kino
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


Düster... Die Bilder des Filmes sind recht dunkel gehalten, teilweise schwer zu erkennen. Besonders die blutigen Actionszenen leiden etwas darunter. Wer also auf deftige Gewaltszenen steht wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Aber die hier gebotene Action überzeugt trotzdem.
Die Landschaftsaufnahmen sind gelungen und atmosphärisch. Die Aufnahmen harmonieren sehr gut mit der Musik, die vom Prager Philharmonie Orchester stammt.

Auszug aus dem Presseheft: Das neueste forensische Beweismaterial lässt darauf schließen, dass schon Jahrhunderte vor Kolumbus´ Geburt, Kriegsschiffe der Wikinger aus Nordeuropa an der amerikanischen Küste landeten, und die berüchtigten nordischen Eroberer in der Gegend des heutigen Boston und New York City ihr Unwesen trieben. Eine faszinierende Vorstellung: Wikinger wollten in dem Land siedeln, das die amerikanischen Ureinwohner schon seit 25.000 Jahren beheimatete.
Man kannte die Wikinger für ihre brutalen, plünderischen Raubzüge, und da sie schon in Europa Krieg führten, wollten sie vermutlich neue, fruchtbare Landstriche erobern, als sie zum ersten Mal Kurs auf die neue Welt nahmen. Doch in Amerika begegnen sie ihrem Untergang. Was genau mit den Wikingern geschah, die sich dort niederlassen wollten, weiß niemand sicher – aber statt sich dort auszubreiten, verschwanden sie schnell wieder, und ihre gesamte Zivilisation fiel wenig später in sich zusammen. Nordische Sagen erzählen von brutalen Kämpfen mit den Völkern, die in Amerika lebten – doch was tatsächlich passierte, als diese beiden Kriegerkulturen aufeinander trafen, wird wohl ewig im Reich der Spekulation verbleiben.

PATHFINDER ist ein Remake eines norwegischen Films von 1987 – OFELAS (PATHFINDER, 1988) – der den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film gewann und die Kritiker mit seinem suggestiven, traum-ähnlichen Ansatz für das Genre des Abenteuerfilms begeisterte.
Mit der Geschichte eines Jungen, der einen brutalen Angriff auf seinen friedlichen Stamm überlebt und zum heroischen Anführer wird, bildete der in Lappland spielende Film sowohl die Brutalität als auch die mythische Magie lange vergangener Zeiten ab.

Was besonders positiv auffällt sind die Kostüme der Wikinger. Sie wirken unheimlich schwer, monströs und düster. Die Wikinger erscheinen tatsächlich wie furcheinflößende Barbaren, und dem entsprechend benehmen sie sich im Film auch. Durch diese extreme Kostümierung sind einzelne Schauspieler aber nicht auf Anhieb zu erkennen. Wir wissen immer noch nicht genau welchen Wikinger z.B. der deutsche Schauspieler Ralf Möller (CYBORG, GLADIATOR, UNIVESAL SOLDIER) gespielt hat.

Die Dialoge im Film sind eher minimalistisch. Aber Männer reden eben nicht gerne über ihre Gefühle, sondern handeln lieber. Hier wird mit Schwert und Axt gehandelt, und das nicht zu knapp! Darum fliegen auch reichlich Körperteile durch das Bild.
Wer Dialoge und Tiefgang haben will ist hier also definitiv an der falschen Adresse!

Fazit: Wenn man auf reichlich blutige Aktion und/oder fantasievolle Barbarenfilme steht ist der Film absolut sehenswert...

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:
















Press Pics


Interview mit RALF MÖLLER


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