PANDORUM - Kino Review





Poster



Titel: Pandorum

Originaltitel: Pandorum

Genre: Scifi, Horror

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: USA, Deutschland 2009

Regie: Christian Alvart

Drehbuch: Travis Milloy, Christian Alvart

Produzenten: Paul W.S. Anderson, Jeremy Bolt, Robert Kulzer, Martin Moszkowicz, Dave Morrison

Darsteller: Dennis Quaid, Ben Foster, Cam Gigandet, Antje Traue, Cung Le, Eddie Rouse, Norman Reedus, André Hennicke, Friederike Kempter, Niels-Bruno Schmidt, Jonah Mohmand, Delphine Chuillot, Wotan Wilke Möhring, Julian Rappe, Jon Foster, Marco Albrecht, Dawid Szatarski, Nico Marquardt

Verleih: Constantin Film

Laufzeit: ca. 109 Min.

Offizielle Webseite & Trailer: » HIER KLICKEN «




Kinostart: 1. Oktober 2007



Kurzinhalt des Films:

An Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen die Astronauten Payton und Bower aus tiefem Schlaf – ohne Orientierung, ohne jegliche Erinnerungen. Auf sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit: Das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die engen düsteren Luftschächte macht sich Bower auf den Weg zur Brücke – die einzige Chance, dem Tod in der dunklen Unendlichkeit zu entgehen. Nur über Funk hält er Kontakt mit Payton. Doch es dauert nicht lange, bis beide feststellen, dass sie nicht allein an Bord sind...



Trailer:

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Eindruck:
Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


Zu viel über die Story von PANDORUM zu verraten wäre wohl ungerecht gegenüber dem Zuschauer, da man ihm sonst das nimmt, was den Film von Christian Alvarts (ANTIKÖRPER) atmosphärisch so gut macht.

Das Publikum erfährt den gesamten Film über nicht viel mehr, als die scheinbar letzten beiden und unter Gedächtnisverlust leidenden Besatzungsmitglieder Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster). Diese wachen völlig verwirrt aus ihren Kälteschlafkapseln auf und wissen weder warum dies passiert ist, noch wo sie sich genau befinden und vor allem was aus dem Rest der Crew geworden ist. Lediglich an ihre Namen und die eigentliche Mission können sie sich nach und nach erinnern...

Genau diese Ungewissheit, die der Zuschauer mit den Figuren teilt und die schon bei EDEN LOG für die eine oder andere Überraschung gesorgt hat, unterstütz die sehr düstere und beklemmende Stimmung des Films; der wohl am besten als eine Mischung aus 30 DAYS of NIGHT und EVENT HORRIZON, ALIEN 3 und RESIDENT EVIL beschrieben werden kann. Auch die Tatsache, dass man ab und zu vor den Protagonisten ahnt was auf dem Schiff wirklich vor sich geht, ist durchaus zu verschmerzen.

Im Grunde gibt es an Alvarts neuem Film nur marginale Dinge zu bemängeln.
Da wären unter anderem Schnitte, die ein wenig falsch getimt wirken und so den Zuschauer kurzzeitig verwirren; oder das Ende des Films, dass nach einem sehr gelungenen Plot Twist dann leider recht Kitschig wirkt und aufgrund dessen musikalischer Untermalung, nach all dem Schrecken, eher zu schmunzeln einlädt. Hier kann Hollywood wohl einfach nicht anders und es ist letztendlich reine Geschmackssache.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die teilweise etwas zu klischeehaft geratenen Figuren, auf die wir jetzt allerdings nicht eingehen wollen, um nicht zu viel zu verraten... Wo wir aber schon dabei sind, sollte erwähnt werden, dass die beiden Hauptdarsteller ihre Sache ziemlich gut machen. Dennis Quaid leidet unserer Meinung nach aber ein wenig unter der sonst recht soliden deutschen Synchronisation, die vermutlich auch für den ein oder anderen recht platten Satz verantwortlich ist. Hier fehlt uns aber der Vergleich, um die Problematik objektiv zu beurteilen.

Auf der Haben Seite steht die handwerkliche. Mit PANDORUM wurde eine technisch astreine Arbeit abgeliefert: Viele dunkle Gänge und enge, Klaustrophobie erzeugende Lüftungssysteme, überzeugendes Make-Up, gruselige Masken, wenig CGI, sowie die Tatsache dass mit roter Flüssigkeit nicht gegeizt wird. Diese Elemente sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die zudem musikalisch gelungen untermalt wurde und so eine ordentliche Horrorstimmung erzeugt.
Wer also ein bisschen was mit Scifi-Filmen anfangen kann und öfter mal ein wenig mehr Horror und Blut in diesem Genre sucht, der sollte mit PANDORUM gut bedient werden.

Fazit: PANDORUM ist ein gruseliger und besonders atmosphärisch guter SciFi-Horror-Streifen, der jeden der sich darauf einlässt knappe zwei Stunden durchweg gute Unterhaltung bietet. Zuviel erwarten sollte man allerdings auch nicht.

Wir geben stolze: 4,5 von 6 Sternen

















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