
![]() DVD Titel: John Rambo Originaltitel: John Rambo Genre: Action, Kriegsfilm Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - Spio/JK Land/Jahr: USA 2008 Regie: Sylvester Stallone Drehbuch: Sylvester Stallone Produzenten: Kevin King, Avi Lerner, John Thompson, Peter Block, Boaz Davidson, Danny Dimbort, Randall Emmett, Jon Feltheimer, George Furla, Florian Lechner, Trevor Short, Andreas Thiesmeyer, Bob Weinstein, Harvey Weinstein Darsteller: Sylvester Stallone, Julie Benz, Matthew Marsden, Graham McTavish, Reynaldo Gallegos, Jake La Botz, Tim Kang, Maung Maung Khin, Paul Schulze, Cameron Pearson, Thomas Peterson, Tony Skarberg, James With DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Warner Bros DVD-Verleihstart: 20.06.2008 DVD-Verkaufstart: 27.06.2008 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 2,40 : 1 Laufzeit: ca. 87 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Making of • Trailer Kurzinhalt des Films: "John Rambo" führt ein zurückgezogenes Leben im Norden Thailands. An der Grenze des Landes zu Burma wütet allerdings schon seit sechzig Jahren der weltweit längste Bürgerkrieg: der Burmesen - Karen Konflikt. Rambo, der in den Bergen lebt, und seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbst gefangener, giftiger Schlangen verdient, hat das Kämpfen jedoch schon lange aufgegeben. Das ändert sich auch nicht als Sanitäter, Rebellen und Flüchtlinge an ihm vorbei durch das vom Krieg zerrüttete Land ziehen. All dies soll sich aber ändern, als eine Gruppe von Missionaren auftaucht und den "Amerikanischen Fluss-Führer" Rambo bitten, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, da Tretminen die Reise dorthin zu gefährlich macht. Sie wollen den dort lebenden, verfolgten Berg-Stamm Karen mit Medizin, Nahrungsmitteln und Bibeln versorgen. Zögernd willigt Rambo schließlich ein, sie und die anderen Helfer zu führen. Wochen später erfährt Rambo, dass die Missionare nicht vom Flüchtlingslager zurückgekehrt seien, die Helfer aber lebend gesehen worden sind, eingeschlossen in einem Burmesischen Armee-Camp. Obgleich Rambos Abneigung gegen Gewalt immer noch allgegenwärtig ist, weiß er, dass seine Hilfe notwendig. Was dann folgt ist der Abstieg in die Hölle auf Erden. Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD In den letzten Jahren liefen die meisten Kriegsfilme unter dem Banner "Antikriegsfilm", angeführt von Stanley Kubrick´s FULL METAL JACKET, salonfähig gemacht von Steven Spielberg´s DER SOLDAT JAMES RYAN. Vorbei sind die Zeiten sinnloser (aber heldenhafter) Tötungen von "wirklichen Bad-Guys", die böser kaum sein konnten... so schien es zumindest. Dank Sylvester Stallone´s Drehbuch- und Regiearbeit werden nun kriegerische Greueltaten wieder glorifiziert, ganz wie in alten US-Propagandafilmen (ironischer Unterton). JOHN RAMBO ist ein wahres Schlachtfest, ohne interessante oder gar sinnvolle Hintergrundstory mit lehrhaftem Beiklang. Die einen sind ultra böse und schießen Leute kaputt, die anderen sind super gut und schießen die Bösen kaputt (besser gesagt zu Brei). Mehr bietet dieser Film nicht, und ist dabei nicht mal unfreiwillig komisch! Was als tatsächlich leicht sozialkritisches Actiondrama anfing, gipfelt hier in einer gewaltverherrlichenden Ballerei der Sonderklasse, und dass so etwas heutzutage nur wenigen gefällt, sollte eigentlich klar sein. Sylvester Stallone litt wohl an Steroidmangel während er diesen Streifen gedreht hat... Actiontechnisch ist JOHN RAMBO sehr gut. Explosionen, Flammenwerfer, ein hinterhältiger Bogenschütze, massig Schießereien und viele harte Kerle sorgen für ordentlich Tempo. Nach dem dritten Teil der Reihe kehrt JOHN RAMBO nun wieder in die Gefilde des zweiten Teil zurück, in denen er sich nach seinem Afghanistanaufenthalt nieder lies. Anstatt ein ruhiges Leben zu führen kutschiert er allerdings Abenteurer in Krisengebiete, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist bis er erneut irgendwelche entführten Hirnies aus einer heißen Zone befreien muss... So zieht also ein aufgedunsener, ca. 60 Jahre alter Sack in einen neuen Privatkrieg, und stellt einen neuen Rekord von 236 gekillten Gegnern auf, davon kein einziger mehr mit entblößtem Oberkörper. Das entspricht einem Schnitt von 2,59 Tötungen pro Minute, was einen Redakteur der Chicago Sun-Times dazu veranlasste zu schreiben, der Film weise gute Kameraarbeit auf und sei gut geschnitten, dennoch bleibe er "Gewaltpornographie". Diesem weisen Satz stimmen wir auf jeden Fall zu... Mehr gibt es an dieser Stelle eigentlich nicht zu berichten. Die DVD ist ausgestattet mit einem Making of und Trailern. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Lediglich das extrem auffällig computeranimierte Kunstblut nervt streckenweise. Aber das liegt ja am Film selbst... Fazit: Ein super stumpfer aber ziemlich gut gemachter Kriegsfilm. Leider ist er uns zu gewaltverherrlichend, denn hier fehlen ganz einfach Hintergründe zu den Bösewichten. Sie sind pauschal alle Böse, so dass man den Eindruck bekommt JOHN RAMBO versuche Schubladendenken zu einer Kunstform zu erheben. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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