
![]() DVD Titel: Eaten Alive Originaltitel: Eaten Alive Genre: Psycho, Tierhorror Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: USA 1977 Regie: Tobe Hooper Drehbuch: Alvin L. Fast, Kim Henkel, Mardi Rustam Produzenten: Mardi Rustam, Mohammed Rustam Darsteller: Neville Brand, Mel Ferrer, Carolyn Jones, Marilyn Burns, William Finley, Stuart Whitman, Roberta Collins, Kyle Richards, Robert Englund, Crystin Sinclaire, Janus Blythe, Betty Cole, Sig Sakowicz, Ronald W. Davis, Christine Schneider, David Hayward DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Epix DVD-Verleihstart: 19.06.2009 DVD-Verkaufstart: 24.07.2009 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Englisch Bild: 1,78 : 1 Laufzeit: ca. 87 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • The Gator Creator: Tobe Hooper • My Name is Buck: Robert Englund • Der Schlächter von Elmendorf: Die Legende von Joe Ball • Fünf Minuten mit Marilyn Burns • Alternative Credits und Titelsequenz • Bildergalerie • Trailer Kurzinhalt des Films: Tief im Sumpfland von Bayou liegt das abgewrackte "Starlight Motel". Hier hausen Maniac Judd und sein Killerkrokodil. Viele Gäste wurden schon bei lebendigem Leibe gefressen, aber als Judd seinem Liebling eine lokale Hure zum Fraß vorwirft, hat er sich das falsche Opfer ausgesucht – der Beginn eines blutigen Schlachtfestes! Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Epix EATEN ALIVE (erstmals ungeschnitten in Deutschland erhältlich) ist nach THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE Tobe Hoopers zweiter weltweit recht erfolgreicher Film, im Gegensatz zu TCM aber sehr surreal konstruiert. Die Beleuchtung des Sets und die Farben im Allgemeinen sind sehr kitschig. Vermutlich waren sie es im 1977er Master nicht, denn diese Veröffentlichung wurde digital aufgefrischt und wir vermuten auch in Sachen Farben stark überarbeitet. In schwarz-weiß würde der Film heutzutage deutlich besser wirken. Auch die sehr nervenstrapazierende Soundkulisse dürfte dieser Tage nicht Jedermanns Geschmack treffen. Die Geschichte basiert auf dem Mythos des Joe Ball, dem Schlächter von Elmendorf, der als Erster Weltkriegs-Geschädigter im amerikanischen Elmendorf eine Kneipe eröffnete und dort als Attraktion einige Alligatoren hielt. Er ermordete mind. zwei seiner Ehefrauen/Geliebten, und man munkelt er habe noch viele weitere Menschenleben auf dem Gewissen. Pulp Magazine machten aus ihm eine düstere Legende in der es heißt, er habe die toten Körper seiner Opfer seinen Alligatoren zum Fraß vorgeworfen, denn bereits zum Amüsement seiner Stammkunden wurden Katzen und Hunde verfüttert... EATEN ALIVE basiert, wie gesagt, nur auf dieser Legende. Es handelt sich tatsächlich um einen guten Mix aus Hinterwäldler-Psycho-Serienkillerfilm und einem Tierhorrorstreifen, währe er nur nicht so gnadenlos "schreddelig". Dieser heutzutage immer noch ungewöhnliche Genremix ist aber bestens geeignet für die Nostalgiker unter den Horrorfans, und wir müssen zu unserer Schande gestehen: Es währe klasse wenn EATEN ALIVE demnächst einmal "geremaked" würde. Für die damalige Zeit ist der Goregehalt und Brutalitätsfaktor recht ordentlich, und nicht ohne Grund wurde er hierzulande lange Zeit zurückgehalten. Dennoch sollte man bei dem vielversprechenden Titel kein Splatterfest erwarten. Schauspielerisch gibt es nichts zu bemängeln, wenn man sich mit klassischem Overacting anfreunden kann. Ein kleines Highlight ist es den blutjungen Robert Englund (später Freddy Kruger) in einer seiner ersten Rollen zu erleben. Verdammt gruselig wirkt zudem die 50er Jahre Scream-Queen Carolyn Jones (Morticia Addams - The Addams Family) in ihrer Rolle als Puffmutter Miss Hattie, die fünf Jahre später verstarb. Die Neuveröffentlichung aus dem Hause Epix ist ausgestattet mit guten Extras (über 91 Minuten Material). Am interessantesten sind die Interviews mit Regisseur Tobe Hooper und Robert Englund. Die Bildqualität ist für so einen alten Schinken durchaus gut, und der Sound lässt einem grindhousemäßig die Zähne schmerzen. So muss das auch bei einem derartigen Klassiker sein! - Aber leider können wir heutzutage nicht mehr als eine mittelmäßige Wertung geben, denn zeitlos ist etwas anderes... Fazit: EATEN ALIVE ist ein interessanter Genremix, aber eher für die Nostalgiker unter den Horrorfans geeignet. Es ist sehr anstrengend sich diesen Film heute anzuschauen. Dennoch ist er irgendwie ein kleines, surreales Meisterstück von Altmeister Tobe Hooper. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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