DAY OF THE DEAD (Remake) - DVD Review





DVD



Titel: Day of the Dead

Originaltitel: Day of the Dead

Genre: Zombie, Horror, Splatter, Action

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2008

Regie: Steve Miner

Drehbuch: Jeffrey Reddick

Produzenten: Boaz Davidson, James Glenn Dudelson, Randall Emmett, George Furla, M. Dal Walton III, Danny Dimbort, Robert Franklin Dudelson, Avi Lerner, Paul Mason, Jordan Rush, Trevor Short

Darsteller: Mena Suvari, Nick Cannon, Michael Welch, AnnaLynne McCord, Stark Sands, Matt Rippy, Pat Kilbane, Taylor Hoover, Christa Campbell, Ian McNeice, Ving Rhames, Robert Rais, Laura Giosh, Vanessa Johansson, Sergio Buenrostro, Milos Miroslav, Brian La Rosa



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: e-m-s
DVD-Verleihstart: 12.05.2008
DVD-Verkaufstart: 13.05.2008
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1 & DTS
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,85 : 1
Laufzeit: ca. 83 Min.
Uncut: [ ] Ja [ ] Nein [X] Unklar

Extras:
• Behind the Scenes
• Interviews
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Plötzlich und unerwartet bricht das Unheil herein. Ein unbekannter Virus greift mit rasender Geschwindigkeit um sich und verwandelt jeden Infizierten in einen menschenfressenden Zombie. Eine kleine Gruppe Überlebender versucht, sich bis zu einem unterirdischen Militärbunker durchzuschlagen...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von e-m-s


Was hat die Macher hier bloß geritten den Film tatsächlich DAY OF THE DEAD (indiziert) zu nennen!? Mit dem Klassiker von Kultregisseur George A. Romero hat dieses Werk rein gar nichts mehr zu tun! Es taugt höchstens als Prequel (Vorgeschichte).
Wenn man sich allerdings vor Augen hält, dass das Original von 1985 eher eine psychologische (wenn auch recht einfache) Abhandlung von Menschen verschiedener Klassen in einer Extremsituation in klaustrophobischen Verhältnissen ist, und die Zombies eher unheimliche Statisten im Hintergrund sind, so ist das sogenannte Remake ein absolut zielsicherer Schuss in den Ofen!
Nun stelle man sich einfach mal an Wand und Decke krabbelnde Zombies in bester Zeitraffer-J-Horror-Manier vor...!

Geboten wird einem stumpfeste Action unter Hauptschulniveau (entschuldigt dass wir es so ausdrücken müssen), allerdings mit einem enorm hohen Splatterfaktor! Mit ein paar Kumpels und viel Bier kann der Film durchaus was reissen, bei alleinigem Anschauen (zum Entspannen am Feierabend) bekommt man allerdings schnell Kopfschmerzen, es sei denn man verkneift es sich bei sau doofen Aktionen, viel zu schnellen Zombies und deftigsten Logikfehlern die Hände vor die Stirn zu schlagen.
Die Macher müssen beim Anschauen des Originals von Romero "strunzen hagel voll" gewesen sein! Um wieder "nüchtern" zu werden gab es ein paar Nasen Koks, und dann wurde sich an das Drehbuch gesetzt... So scheint es zumindest.

Gefilmt wurde meist mit Schulter-Kamera und Steadycam (ein gefederter, schwenkbarer Arm an einem Brustpanzer des Kameramanns, auf den die Kamera geschraubt wird), so dass der gesamte Film einen fast schon nervig pseudodokumentarischen Touch bekommt.
Neben der verwackelten Kamera fallen viel zu schnelle Schnitte sehr unangenehm auf. Diese werden im Verlauf jedoch etwas stimmiger... Das Bild ist teilweise sehr blass.

Regisseur Steve Miner hat bereits einige Highlights in seiner Filmographie stehen, weshalb die Frage aufkommt, warum DAY OF THE DEAD so stumpf und verhältnismäßig schlecht geworden ist? Sicher handelt es sich nicht um die intelligentesten Genre-Highlights, aber dennoch um echte Perlen, wie z.B.: FREITAG DER 13. 2 & 3, HOUSE, WARLOCK, HALLOWEEN H20 und LAKE PLACID – Alle haben irgendwie Charme. DAY OF THE DEAD auf keinen Fall!
Drehbuchautor Jeffrey Reddick hat bereits die komplette FINAL DESTINATION-Reihe geschrieben, die von der Story her ja auch sehr interessant ist...

Splattertechnisch ist dieser Zombiefilm ein Highlight, und tatsächlich kommen eine Actionszenen ziemlich cool rüber.
Die meisten Splatter-FX wurden mit Hilfe von CGI dargestellt. Es spritzt also weitestgehend digitales Blut durch das Bild, manchmal mehr schlecht als recht. Überwiegen tun aber insgesamt die schlechten Dialoge und Logikfehler. Diese entstanden vielleicht drehbuchbedingt oder aus Mangel an Dollars für die Produktion (genau wissen wir es nicht), wobei hier ein mindestens zweistelliger Millionen-Betrag im Spiel war!

Die Extras der DVD vom e-m-s sind nicht wirklich gut. Teilweise bieten die "Behind the Scenes"-Clips recht interessante Infos zum Film, die Interviews sind jedoch ohne Untertitel (auch nicht optional einstellbar).
Die Bild- und Tonqualität ist höchstwahrscheinlich dem Master entsprechend gut, jedoch für den Endverbraucher eher Mittelmaß.

Fazit: Stumpfe aber sau blutige Zombieaction. Nur mit viel Bier ertragbar und unterhaltsam.

Wir geben durchschnittliche 3 von 6 Sternen:

















Screenshots by GruselSeite.com

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