
![]() Kinoplakat Titel: 28 Weeks Later Originaltitel: 28 Weeks Later Genre: Infected, Horror Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: England 2007 Regie: Juan Carlos Fresnadillo Drehbuch: Rowan Joffe, Juan Carlos Fresnadillo, Jesús Olmo, Enrique López Lavigne Produzenten: Enrique López Lavigne, Andrew Macdonald, Allon Reich, Danny Boyle, Alex Garland Darsteller: Robert Carlyle, Rose Byrne, Jeremy Renner, Amanda Walker, Shahid Ahmed, Harold Perrineau, Catherine McCormack, Garfield Morgan, Emily Beecham, Idris Elba, Beans El-Balawi, Imogen Poots, Chris Ryman, Mackintosh Muggleton, Raymond Waring Verleih: 20th Century Fox Laufzeit: ca. 99 Min. Website: www.28WeeksLater-DerFilm.de Kurzinhalt des Films: Erinnert ihr euch noch an die unheimliche Stille im entvölkerten London in 28 DAYS LATER? Sechs Monate nach dem ersten Ausbruch des Killer-Virus "Wut" erklärt die Armee der USA die Krankheit für besiegt und beginnt mit der Neubesiedelung der britischen Insel. Doch unter den Einwanderern in der englischen Metropole ist erneut ein Träger des Virus, die tödliche Krankheit flackert wieder auf - die Apokalypse der Todesepidemie scheint unabwendbar... Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung Der "Wut-Virus" ist wieder da! Das Grauen beginnt von Neuem! Und wieder einmal entpuppt sich der Mensch als die tödlichste Bestie. Regie in dieser Fortsetzung des erfolgreichen Films 28 WEEKS LATER führt der spanische Thriller-Spezialist Juan Carlos Fresnadillo. An der Produktion sind die Macher des Originals, Danny Boyle und Alex Garland, beteiligt. Man muss schon zugeben, bei der Grundidee handelt es sich um eine sehr düstere und beunruhigende. Sie hat storytechnisch aber nichts mehr mit dem ersten Teil zu tun, bzw. dreht es sich hier um einen anderen Handlungsstrang. Zu Beginn beobachten die Zuschauer eine Familienbande die sich in einer Hütte vor den Infizierten verbarrikadiert hat. Plötzlich schreit vor dem Haus ein Junge nach Hilfe, der natürlich prompt hineingelassen wird. Dafür wird ein Teil der Barrikaden geöffnet, was natürlich zur Folge hat dass "die Wütenden" ins Haus gelangen und sehr viel Schaden anrichten. Nach einer Actionreichen Flucht kann nur das Familienoberhaupt entkommen... Schnitt! Der mit dem Leben davongekommene Don (Robert Carlyle - TRAINSPOTTING, THE 51ST STATE) wird in ein Wiederbevölkerungsprojekt der US-Regierung integriert, welches ehemaligen Bewohner Großbritanniens erlaubt in ihre gesäuberte Heimat zurückzukehren. Dabei gibt es ein erfreuliches Wiedersehen mit seiner Tochter Tammy und seinem Sohn Andy, denen Don mitteilen muss dass es ihre Mutter nicht geschafft hat der Wut zu entfliehen. Doch die beiden Kinder machen sich verbotener weise auf die Suche nach ihr und finden einen Überträger des Virus, bei dem der Blutdurst nicht ausbrechen kann... Das Unheil nimmt seinen Lauf... Am Anfang von 28 WEEKS LATER wurde die Musik sehr atmosphärisch mit den gezeigten Bildern verknüpft. Monotone und bedrohliche Melodien werden immer intensiver, bis sie dann in den Actionszenen in passenden und lauten Gitarrenklängen gipfeln. Ich sage nur: Die britische Band MUSE. Irgendwann wird dann der Bogen leider etwas überspannt, da sich der Film musikalisch (in atmosphärischer Hinsicht) immer nach dem gleichen Schema richtet. Schlimm ist dies nicht wirklich, es fällt aber auf. Aufwendige Szenen einer bevölkerungslosen Großstadt und ein großartiges Endzeit-Zombie-Kriegsambiente lassen auf eine sehr aufwendige Produktion schließen. Hier wurde sehr viel mehr mit Computereffekten gearbeitet als im Vorgänger 28 DAYS LATER. Die Napalm- und Giftgasangriffe der US-Militärs wurden sehr gut inszeniert, jedoch bleiben bei solch einer Effektwut der Macher kleinere Logikfehler nicht aus. Daher weis ich jetzt, dass ich mir einfach meinen Pulli über die Nase ziehen kann und so einem Giftgas-Attentat entkommen könnte... Ein wenig stören auch zu viele "Flashlight-artige", abgehackte Actionszenen, in denen zu viele (mit Bewegungsunschärfe versehene) Einzelbilder gezeigt werden. Regisseur Juan Carlos Fresnadillo hat sich sehr gut am Stil des ersten Teils orientiert, was heißen soll, dass Leute die vom ersten Teil begeistert waren auch an diesem ihre helle Freude haben werden. Der Goregehalt ist hier viel höher als in 28 DAYS LATER! Wer schon immer mal wissen wollte was Hubschrauberrotoren mit einer Horde von Untoten anstellen können wird in diesem Film einiges dazulernen. Wobei die Szene eigentlich sehr unrealistisch ist. Nun ja... Effekte... Das besondere Gimmik ist eine Nachtsicht-Egoshooter-Perspektive in einem U-Bahntunnel. Die Schauspieler wurden passend gecastet und spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Im Original-Ton sind vor allem sehr englische Dialekte interessant, die in der synchronisierten Fassung leider wegfallen. Fazit: Alles in Allem hat uns die Fortsetzung besser gefallen als der erste Teil! Hier wird so ziemlich alles geboten was Genrefans Freude bereitet: Eine bedrohlich düstere Atmosphäre, Schnelle Action, Endzeit, Krieg, nachdenklich stimmende und sau blutige Szenen machen 28 WEEKS LATER absolut sehenswert! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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