Review: Houses of Terror

Houses of Terror - DVD Blu-ray Cover FSK 16

Kurzinhalt & Trailer:

Fünf Freunde haben keine Lust mehr auf unechtes Blut und billige Masken zu Halloween. Deswegen begeben sie sich mit ihrem Wohnmobil auf eine Reise durchs Land, um wirklich markerschütternden Schrecken zu finden. Es gibt nämlich Gerüchte von wahrhaft schrecklichen Alternativen abseits von den zahllosen harmlosen Geisterhaus-Attraktionen. Diese sollen nicht nur zum Fürchten sein, sondern authentischen Spuk bieten. Doch die Grusel-Fans finden nichts dergleichen und wägen sich schon in einer Sackgasse, da hat ihre Suche ein plötzliches Ende, denn seltsame und verstörende Dinge ereignen sich.….. das Grauen hat sie gefunden!

Originaltitel: The Houses October Built

Jahr: 2014

Genre: Found Footage, Horror

Kinostart:

3D: Nein

Altersfreigabe: ab 16 Jahren – FSK

Produktionsland: USA

Regie: Bobby Roe

Drehbuch: Bobby Roe, Zack Andrews, Jeff Larson, Jason Zada

Produzenten: Zack Andrews, Steven Schneider, Todd King, Matthew Stein

Darsteller: Brandy Schaefer, Zack Andrews, Bobby Roe, Mikey Roe, Jeff Larson, Chloë Crampton

Kritik:

Von Sebastian Notbom
Prüfungsmedium: deutsche DVD
Mit freundlicher Unterstützung von Ascot Elite

Houses of Terror ist tatsächlich ein ziemlich innovativer Found Footage-Horrorfilm, in dem es darum geht, dass einige Freunde die ultimative Horrorattraktion im Süden der USA finden wollen und sich mit einem Wohnwagen auf einen Roadtrip begeben. Gewissermaßen kennen wir das Thema schon aus Haus der 1000 Leichen, es stand dort aber nicht im Mittelpunkt. Was diesen Beitrag für mich aus dem Groß der Subgenre-Beiträge heraus hebt ist, dass hier im Verlauf die Grenzen zwischen dem thematisierten Gruselspaß und ernsthafter Bedrohung zunehmend verwischen. Auch wurde nicht ausschließlich, wie beim Found Footage-Film meist üblich, nur auf plumpe Jumpscares und/oder möglichst brutale Effekte gesetzt. Der Horror ist eher subtiler Natur. Zudem bin ich insgesamt sehr zufrieden mit der Visualisierung der Geschichte, durch die typischen, verwackelten Handkameras. Die amateurhafte Art zu filmen wirkt hier sehr authentisch.

Houses of Terror - Szenenbild

Interessant an Houses of Terror ist auch, dass sich die am Projekt beteiligten Personen selber gespielt haben. Produzent Zack Andrews und Regisseur Bobby Roe zum Beispiel drehten bereits im Jahr 2011 eine Dokumentation über sogenannte „Spukhäuser“ (Spukhaus-Attraktionen) in den USA. Da passt es doch sehr gut aus der Story einen Film zu machen, in dem sogar einige professionelle Erschrecker aus der Doku mitspielen… Überdies ist Produzent Jason Zada der Regisseur des später erschienenen The Forest, mit Natalie Dormer (Game of Thrones) in der Hauptrolle. Nur der Produzent Steven Schneider ist an Filmen wie Insidious, Blair Witch (2016), WER und Paranormal Activity beteiligt gewesen. Der dicke Schriftzug im Trailer kommt also recht reißerisch daher, denn diesen einen Namen ließt man nicht an erster Stelle, wenn es um die zuvor genannten Filme geht.

Houses of Terror - Szenenbild

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, fällt es mir ziemlich schwer ausführlich über den Film zu schreiben. Das liegt vor allem daran, dass ich nicht zu viel verraten möchte – wie es so oft im Bereich des Found Footage-Subgenres der Fall ist… Es wird mindestens ansehnlicher Carnivale-Halloween-Horror in stylischem Südstaatenambiente geboten, der nur schwer vorhersehbar ist. Vor allem die Masken der professionellen Erschrecker wurden extrem schaurig gestaltet! – Man, bin ich neidisch, dass es hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine solch tollen Horrorattraktionen gibt…

Houses of Terror - Szenenbild

Fazit:

Wer auf Carnivale-Horror und Found Footage steht, der sollte Houses of Terror definitiv eine Chance geben, auch wenn der Film noch weit davon entfernt ist ein echtes Genrehighlight zu sein. Die Story ist innovativ, kurzweilig und die bisher eher unbekannten Schauspieler machen ihre Sache wirklich gut. Einzig die Synchronisation kommt recht holperig daher. Um sich wirklich zu gruseln, ist es von Vorteil Angst vor Clowns und Puppen zu haben!

Wertung: 4 von 6 Punkten

 

DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)

Für einen Found Footage Horrorfilm gibt es an der Bildqualität der von uns geprüften DVD nichts auszusetzen. Einzig die Synchronisation ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, sie fällt bei dieser Art Film aber nicht sonderlich unangenehm auf.

Verleih: Ascot Elite

Verleihstart: 07.04.2016

Verkaufstart: 22.04.2016

Verpackung: Amaray / Blu-ray Hülle

Discs enthalten: 1

Wendecover: Ja

Schuber: Nein

Ton:
• Deutsch: DD 5.1 (Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1)
• Englisch: DD 5.1 (Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bildformat: 1,77 : 1

Blu-ray Auflösung: 1080p / 24Hz

Laufzeit: ca. 88 Min. (ca. 92 Min. Blu-ray)

Uncut: Ja

Extras:
• Behind the Scenes
• Trailer

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