Review: Deathgasm

Deathgasm - DVD Blu-ray Cover FSK 18

Kurzinhalt & Trailer:

Brodie und der wilde Zakk gründen in der spießigen Stadt Greypoint die Heavy-Metal Band ‚DEATHGASM‘ – kein leichtes Unterfangen hier in der Provinz. Nur zu gerne würden die beiden Nietenträger die ehrfürchtige Bevölkerung mit ihrer satanistischen Musik beglücken. Aber dass in Greypoint buchstäblich die Hölle ausbricht, damit haben sie nicht gerechnet. Denn eher zufällig erwecken sie auch eine wild gewordene Zombie-Meute zum Leben, die in Greypoint für ein echtes Blutbad sorgt. Anstatt zu Gitarre und Bass müssen die beiden Freunde zu Axt und Kettensäge greifen, um ihre Haut zu retten. Da müssen Ruhm und Erfolg der Heavy-Metal Band noch etwas warten…

Originaltitel: Deathgasm

Jahr: 2015

Genre: Horrorkomödie, Splatter, Dämonen

Kinostart:

3D: Ja

Altersfreigabe: ab 18 Jahren – FSK

Produktionsland: Neuseeland, USA

Regie: Jason Lei Howden

Drehbuch: Jason Lei Howden

Produzenten: Andrew Beattie, Sarah Howden, Morgan Leigh Stewart, Hamza Ali, Ant Timpson

Darsteller: Milo Cawthorne, James Blake, Kimberley Crossman, Sam Berkley, Daniel Cresswell, Delaney Tabron, Stephen Ure, Colin Moy, Jodie Rimmer, Nick Hoskins-Smith, Erroll Shand, Kate Elliott, Aaron McGregor, Andrew Laing, im Foley, Cameron Rhodes, Campbell Rousselle

Kritik:

Von Sebastian Notbom
Prüfungsmedium: deutsche DVD

Deathgasm einen tieferen Sinn als seinen Unterhaltungswert zu zusprechen wäre vielleicht etwas zu viel des Guten. Und wie schon der Inhaltsangabe zu entnehmen ist, handelt es sich im Film um ein paar Metalheads, die aus Versehen einen fiesen Dämon beschwören, der mit seinen Schergen, den quasi dämonisierten Bewohnern der neuseeländischen Kleinstadt Greypoint, nichts geringeres als die Weltherrschaft anstrebt. Durch die Vorkommnisse aufgeschreckt, mischt sich auch noch eine mysteriöse Organisation mit in das Geschehen ein, die dem Dämon dient und ihm den Weg zurück in unsere Welt ebnen will, und somit den Metalheads, die ihren Fehler wieder gut machen wollen, ordentlich bei ihren kläglichen Bemühungen dazwischen funkt.

Deathgasm - Szenenbild

Das klingt nach einem abgefahrenen Splatterspaß ohne Sinn und Verstand und das ist es auch. Vor allem stellen sich so amüsante, aber dennoch wichtige Fragen wie: „Wenn der Dämon zur Stunde des Teufels, um 3 Uhr nachts erscheint, um welche Zeitzone handelt es sich bei der Prophezeiung? Und kennt der Dämon auch die Sommerzeit!?“ – Dies nur zur groben Umschreibung des verbalen Humors, zwischen dem offensichtlichen Kettensägengeschwinge, den zahlreichen Schädelspaltungen mit der Axt (übrigens wird auch im Metal die Gitarre als „Axt“ bezeichnet) und den zahlreichen, mit riesigen Dildos totgeprügelten Zombie-Dämonen.

Deathgasm - Szenenbild

Der Soundtrack ist natürlich auch übertrieben metallhaltig. Und ja, manch ein echter Metalhead wird mit den Augen rollen, wenn er sieht wie hier die Protagonisten dargestellt werden. Dabei wirken sie aber irgendwie charmant, auf ihre ganz eigene, verschrobene Art und Weise. Deathgasm zieht langhaarige Kuttenträger nicht unbedingt durch den Kakao, es ist aber stark zu bezweifeln, dass sie sich so aufführen wie hier dargestellt. Ich denke das wissen die meisten von euch aus eigener Erfahrung. So kann man auch der Szene zugehörig, mit einem zwinkernden Auge und einem Lächeln im Mundwinkel viel Spaß mit diesem Splatterfest haben.

Deathgasm - Szenenbild

Fazit:

Hier haben wir einen lustigen und vor allem sau blutigen Party-Splatterfilm, der sich zu keiner Zeit selbst ernst nimmt. Klischees über Klischees und trotzdem zum Schießen komisch. Sehr charmant ist auch, dass diese Genreperle aus dem inoffiziellen Heimatland der filmischen Schlachtfeste – Neuseeland – kommt (wir erinnern uns an Braindead). Am besten ein paar Kumpels einladen, Gehirn aus, Bier rein und einen wirklich lustigen Abend haben. Das gibt eine Pommesgabel am ausgestreckten Arm (anstatt eines Daumen nach oben) von unserer Seite.

Wertung: 5 von 6 Punkten

 

DVD / Blu-ray / Blu-ray 3D (Verleih & Verkauf)

An der Bild- und Tonqualität der von uns geprüften DVD gibt es nichts auszusetzen. Der Surround Sound wurde sogar ziemlich gut abgemischt. Extras sind auf den Veröffentlichungen durch Tiberius Film leider keine nennenswerten enthalten, bis auf einen Audiokommentar. Auch nicht in der später veröffentlichten ‚Bloody Movies Collection‘.

Verleih: Tiberius Film

Verleihstart: 04.02.2016

Verkaufstart: 04.02.2016

Verpackung: Amaray / Blu-ray Hülle

Discs enthalten: 1

Wendecover: Ja

Schuber: Ja (Pappe – Bloody Movies Collection)

Ton:
• Deutsch: DD 5.1, Dolby Stereo, DTS (Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1)
• Englisch: DD 5.1 (Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bildformat: 2,35 : 1

Blu-ray Auflösung: 1080p / 24Hz

Laufzeit: ca. 83 Min. (ca. 86 Min. Blu-ray)

Uncut: Ja

Extras:
• Audiokommentar
• Trailer

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