
![]() Wii Disc Titel: Death Jr. - Root of Evil Originaltitel: Death Jr. - Root of Evil Genre: 3rd Person Shooter, Jump ’n’ Run Altersfreigabe: ab 12 Jahren - USK Release: Mai 2008 Entwickler: Backbone Entertainment Publisher: Eidos Vergleichbar mit: Super Mario Galaxy, Devil May Cry 3 Wii Disc Verpackung: Amaray Inhalt: 1x Wii Disc Ton: Englisch Untertitel: Deutsch Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Kurzinhalt des Spiels: Als ein wissenschaftliches Experiment fehlschlägt und die Wurzel des Bösen freigesetzt wird, werden Death Jr., der Sohn des Sensenmannes, und seine Freundin Pandora in ein zerstörerisches Chaos hineingezogen. Special Features: Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom Prüfungsmedium: Wii-Disc Test-Spielzeit: ca. 15 Stunden DEATH JR ist ein absolut kurzweiliger und actionreicher 3rd Person Shooter für die Wii, der momentan für lächerliche 10 Euro zu haben ist! Aber auch für die ursprüngliche Preisempfehlung von ca. 40 Euro hätte sich der Titel gelohnt, denn er hat uns einige spaßige Abende beschert. Vor allem der Tim Burton-artige Comicstil und sehr lustige, so wie schwarzhumorige Zwischensequenzen sind ein echter Hinkucker, auch wenn die Screenshots dies nicht vermuten lassen. In Bewegung ist die Grafik tatsächlich recht hübsch anzusehen und nutzt die Fähigkeiten der Wii sehr gut aus, auf jeden Fall auf dem Co-Op-Modus im Splitscreen bezogen. Bemerkenswert ist die erstaunlich gute Steuerung, bei der auf krampfhafte Wiimote-Bewegungen verzichtet wurde. Zwar erlernt man im Verlauf einige Spezialattacken auf Bewegungs-Basis, diese schonen aber die Handgelenke. Entweder man schüttelt die Wiimote seitlich für einen Rundumschlag mit der Sense (wahlweise auch Knochen-Nunchaku in der Rolle der Pandora) oder zieht sie nach oben für einen tödlichen Uppercut. Die normalen Schlagcombos sind einfach gehalten: Der Skill ergibt sich aus Richtungswechseln in Kombination mit Spezialattacken, während Horden von untoten Kuscheltieren und Spielzeugen aus allen Richtungen herannahen. Durch gedrückt halten der Z-Taste am Nunchuck wechselt man in den Schusswaffenmodus. Die Blickrichtung wird dann über das Fadenkreuz des Wiimote verändert, mit dem man durch Benutzung der B-Tase gezielt auf Gegner und Objekte feuert. Etwas kniffeliger erweisen sich einige "Hangelaktionen" über Abgründe. Es hat einige Zeit gedauert bis wir merkten, dass man an Haken hängen bleibt und die Sprungrichtung verändern kann, und an Stangen automatisch sofort weiterspringt. Kniffelig wird es dann bei einem Mix aus Haken und Stangen über einem langen Abgrund. Mit etwas Übung sollte man (auf das Spiel bezogen) aber recht schnell zu einem Trapezkünstler werden... Ein Nettes Feature ist zusätzlich die Gleitfunktion beim Springen mit der A-Taste. Hält man diese beim Sprung gedrückt, so rotiert die Sense von DJ wie ein Ahornsamen, so dass man gleitend größere Abgründe überqueren und schnell aus Horden von herannahenden Gegnern entkommen kann, um beispielsweise genug Abstand für den Einsatz des Klopapier-Granatwerfers zu haben. Wir hatten den Eindruck die Gegner verhalten sich ziemlich schlau. Auch wenn sie im Allgemeinen nicht viel wegstecken, so weichen sie oft sehr geschickt den Attacken des Spielers aus, je nach dem wie weit fortgeschritten man im Spiel ist. Genaues über die KI wissen wir allerdings nicht. Die Endgegner sind super überdimensioniert und handeln dagegen leider nach Schema-F. Aber mit enormer Wucht, so dass man schon einige Mühen aufwenden muss um gute Treffer zu landen. Zur Info: Bei DEATH JR handelt es sich um die Adaption eines PSP-Spiels mit ein paar zusätzlichen Features, neuen Levels und verbesserter Grafik. Höhere Schwierigkeitsgrade und ein paar mäßige Boni (wie z.B. die Videos) sind freischaltbar. Die Speicherpunkte liegen ziemlich nah beieinander, so dass man selten weitere Wege bei einem Neueinstiegt zurücklegen muss. Fazit: Die absolut gelungene Steuerung, gute 15 Stunden kurzweiliger Spielspaß (zum sensationellen Preis von 10 Euro) und die abgefahrene Tim Burton-Style Comic-Grafik machen DEATH JR absolut empfehlenswert. Hinzu kommt noch eine gehörige Portion kindgerechter, herrlich schwarzer Humor. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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