Friday, May 24th 2013, 10:13pm UTC+2
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Original von GruselSeite.com
Der kreative Kopf hinter Paranormal Activity und Regisseur des ersten Teils - Oren Peli - bereitet derzeit anscheinend ein neues Horrorprojekt vor, das bisher noch keinen Titel hat.
Eine Gruppe von Freunden landet aus irgendwelchen Umständen in einer durch eine nukleare Katastrophe zerstörten Geisterstadt. Bereits Jahre zuvor hat die Natur damit begonnen das ehemals zivilisierte Fleckchen Erde zurück zu erobern. Als am Abend die Sonne untergeht gellen unmenschliche Schreie durch die Nachtluft und es scheint als seien die Freunde nicht allein...
Wenig Input, klingt bisher aber super. Wir sind gespannt!
Quelle: Filmnation.Squarespace.com
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Original von GruselSeite.com
Der neue Horrorfilm von Paranormal Activity-Schöpfer Oren Peli (wir berichteten) hat endlich einen Namen bekommen. In Chernobyl Diaries befasst sich der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor mit der Atomkatastrophe von Tschernobyl in den 80er Jahren. Die Regie führt dabei Bradley Parker, der bei zahlreichen Hollywood-Produktionen für die Special-FX zuständig war (u.a. Fight Club).
Das Drehbuch handelt von ein paar Freunden, die im Urlaub die unbewohnbare Stadt Prypiat in unmittelbarer Nähe des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl besuchen. Sie stellen fest, dass sie sich nicht genügend gegen die radioaktive Strahlung geschützt haben, aber das soll nicht ihr alleiniges Problem bleiben: Nachts hallen unmenschliche Schreie durch die Geisterstadt, in der die Freunde offenbar doch nicht ganz so alleine sind. - Riecht ein wenig nach dem Computerspiel S.T.A.L.K.E.R...
Der Film kommt im Mai in die amerikanischen Kinos. Ob Chernobyl Diaries auch in Deutschland in den Kinos gezeigt wird oder direkt auf Blu-ray erscheinen wird, ist noch unklar.
Quelle: ShockTillYouDrop.com
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„Willkommen bei Uris Extrem-Reisen“
Osteuropa, Gegenwart: Sechs Urlauber zwischen 20 und 30 buchen eine „Extremtour“ in
die verlassene Stadt Pripyat in der Ukraine. Trotz der Warnungen, die das Betreten des Ortes
untersagen, führt der mit einem Geigerzähler bewaffnete Reiseleiter die Gruppe in das
Sperrgebiet und ermahnt sie, stets zusammenzubleiben.
„Chernobyl Diaries“ (Chernobyl Diaries) entstand nach einer Idee von Oren Peli, der sich
im Horror-Genre mit dem unglaublich erfolgreichen Film „Paranormal Activity“ (Paranormal
Activity) profiliert hat. Auch damals ging er von einem alltäglichen Anlass aus – er hörte
merkwürdige Geräusche in seinem neuen Haus. Diesmal ließ er sich während einer ganz
normalen Tätigkeit inspirieren: Er surfte im Internet. „Mir kam die Idee, als ich den Foto-Blog
einer Frau fand, die per Motorrad durch Pripyat fuhr“ erinnert sich Peli. „Erstmals las ich den
Namen Pripyat und erfuhr, dass die Stadt über Nacht evakuiert worden war – sie wurde zu einer
Art Geisterstadt, in der die Zeit angehalten wurde – dort hat sich praktisch nichts verändert,
außer dass die Natur und wilde Tiere zurückgekehrt sind. Ich fand die Fotos unheimlich,
wunderschön und packend, aber auch ein wenig traurig. Vor allem eignete sich das Ambiente
als perfekter Schauplatz für einen sehr gruseligen Film.“
Peli sprach über die Idee mit seinem Produzentenkollegen Brian Witten, der berichtet:
„Als Oren mir von der Idee erzählte, habe ich zu Hause im Internet sofort alle verfügbaren
Informationen über Pripyat gesammelt. Die Ereignisse und die Fotos fand ich überwältigend,
und ich habe Oren enthusiastisch ermutigt, dazu eine Story zu entwickeln.“
„Durch meine Recherchen erfuhr ich von Gerüchten, dass ein paar Leute sich geweigert
hätten, die Stadt zu verlassen – sie blieben trotz des Risikos, durch die hohe Radioaktivität
verstrahlt zu werden“, sagt Peli. „Dieser Aspekt sowie die Spuren wilder Tiere, die sich dort
ohne die Einmischung von Menschen frei bewegen können, führte mich zu der Frage, was
während einer ‚Extremtour‘ in Pripyat passieren könnte.“
Extrem-Tourismus, auch bekannt als Schock-Tourismus, ist eine Nischenbranche, die
Reisen zu gefährlichen Orten wie Gebirgen, Wüsten oder Höhlen anbietet. Dazu gehört auch die
Teilnahme an riskanten Aktivitäten wie dem Schwimmen in Hai-Gewässern oder Bunjee-
Sprünge über Wasserfällen. Je größer das Risiko, desto größer der Adrenalinschub.
Dazu Peli: „So etwas spricht Leute an, die sich in Museen langweilen und ein Land nicht
durchs Busfenster betrachten wollen. Sie brauchen Spannung; sie wollen ihr Leben riskieren,
indem sie sich auf verrückte Unternehmungen einlassen, die 99 Prozent unserer Mitmenschen
rundweg ablehnen würden.“
In der Ukraine bildet Pripyat eines der beliebtesten Ziele – aufgrund der Ereignisse und
der unmittelbaren Nachbarschaft zum berüchtigten Reaktor in Tschernobyl. „Eine organisierte
Tour ist vorgeschrieben“, erklärt Peli. „Man fährt dort hin und läuft ein paar Stunden in der
Stadt herum. Der Reiseleiter kennt die eher sicheren Gebiete und auch die Sperrgebiete. Er hat
einen Geigerzähler dabei und achtet darauf, dass sich niemand in einen stark radioaktiven
Bereich wagt.“
„Es heißt, dass man dort bei einem Besuch von wenigen Stunden nicht mehr
Radioaktivität ausgesetzt ist als während eines Fluges von Los Angeles nach London“, fügt
Witten hinzu.
Beim Konzept seines neuen Horror-Thrillers kombinierte Peli die unvergesslichen Bilder
aus Tschernobyl mit dem aktuellen Phänomen des Extrem-Tourismus.
In „Chernobyl Diaries“ wird die Gruppe vor Ort zunächst von bewaffneten Wachleuten
abgewiesen – sie informieren den Reiseleiter, dass die Stadt wegen Wartungsarbeiten nicht
betreten werden darf. Doch der Reiseleiter lässt sich davon nicht beeindrucken und will der
Gruppe auf jeden Fall das Erlebnis bieten, das sie gebucht hat. Deshalb verschafft er sich auf
unbewachten Nebenstraßen Zutritt zum Ort. Die Gruppe durchstreift die faszinierende
Geisterstadt ein paar Stunden lang und will dann zurückkehren, doch leider springt der Wagen
nicht mehr an – der Rückweg ist abgeschnitten. Als die Nacht anbricht, wird deutlich, dass die
Touristen nicht allein sind.
„Weißt du genau, dass wir hier allein sind?“
Sobald Peli die Idee weiterentwickelt hatte, holten er und Witten Regisseur Brad Parker
an Bord. Hinzu kam das Autorenduo Carey und Shane Van Dyke – die beiden verfassten das
Drehbuch zusammen mit Peli.
Dazu Witten: „Wir merkten gleich bei unserem ersten Treffen, dass Brad der richtige
Regisseur ist. Er hatte zwar noch keinen Film inszeniert, entwickelte aber sehr genaue
Vorstellungen davon, wie er dieses Konzept umsetzen wollte.“
„Als Oren mir von ‚Chernobyl Diaries‘ erzählte, wollte ich das Projekt unbedingt
inszenieren“, berichtet Parker. „Ich hatte Fotos von faszinierenden Locations gesammelt, die ich
eines Tages gern filmen würde, und Pripyat steht auf der Liste ganz oben. Beim Gespräch über
die Story, den Schauplatz und die Atmosphäre des Films verstanden wir uns sofort ganz
prächtig. Ich will einen Film machen, der die Zuschauer packt und bis zum Abspann nicht mehr
loslässt. In unserer Story ist Pripyat verflucht – man bekommt Angst, wenn man sich vorstellt,
die Nacht dort allein zu verbringen. Doch richtig fürchterlich wird es, wenn man dort nicht
allein ist.“
Pelis Spezialität sind Filme im dokumentarischen Stil – auch hier wollte er sich diesen
Effekt zunutze machen, dabei aber eine andere Richtung einschlagen. „Auch diesmal wirkt der
Film fast wie eine Dokumentation. Um das zu erreichen, ließen wir die Schauspieler ihre
Dialoge weitgehend improvisieren. Tatsächlich entwickelten wir das Skript vor allem aus den
Improvisationen während der Proben, um die Atmosphäre möglichst authentisch zu gestalten.“
Selbst das Überraschungselement wurde in die Dreharbeiten eingebaut: Die Filmemacher
bereiteten die Schauspieler nicht auf die Schockmomente vor, um in den gruseligsten Szenen
die spontanen Reaktionen der Darsteller filmen zu können. Parker wollte diese Technik auf die
Hauptfiguren anwenden, die in einer entlegenen Gegend unsichtbaren Bedrohungen ausgesetzt
sind, „um so das Grauen maximal zu verstärken. Denn die ganz persönliche Reaktion der
Betroffenen erlaubt den Zuschauern, sich in sie hineinzuversetzen.“
Weil der Film an einem authentischen Schauplatz spielt, muss er absolut überzeugend
wirken, vor allem bei der Fahrt durch die verlassene Stadt. Dazu Peli: „Die Touristen fahren mit
einem seltsamen Transporter nach Pripyat – es ist ein UAZ, ein altes russisches Militärfahrzeug.
Wir hatten zwei Exemplare davon – einen für die normalen Fahraufnahmen und einen, der sich
mehrfach überschlagen sollte. Sie waren ziemlich fürchterlich … im positiven Sinne. Der Motor
befindet sich zwischen Fahrer und Beifahrer und stinkt nach Benzin. Sofort bekommt man das
sehr intensive Gefühl, die gewohnte Komfortzone verlassen zu haben.“
Um das Ambiente möglichst realistisch zu gestalten, drehte das Team in Osteuropa – im
serbischen Belgrad und in der Umgebung von Budapest in Ungarn. „Im Film zeigen wir zwei
Welten“, sagt Produktionsdesigner Aleksandar Denic. „In unserer normalen Umwelt beginnen
die Touristen ihre Reise, und dann kommen sie in eine Welt, in der die Zeit stillsteht und die
dem Verfall preisgegeben ist. Das muss so real wie möglich wirken, sogar hyperrealistisch,
damit wir eine solide Basis haben, auf der sich im Verlauf der Handlung das Unbehagen
einnisten kann.“
„Wir drehten in den sehr klaustrophobischen Tunneln unter Belgrad – angeblich hatten
die Nazis während des Zweiten Weltkriegs dort ein geheimes Hauptquartier, von dem aus der
Kriegseinsatz an der afrikanischen Front gesteuert wurde“, berichtet Witten.
„Aleksandar leistete fantastische Arbeit: Er ließ eine serbische Traktorenfabrik und eine
verlassene ungarische Luftwaffenbasis genauso aussehen wie Pripyat“, sagt Regisseur Parker.
„Die Zuschauer bekommen dadurch den Eindruck, als ob wir tatsächlich am Originalschauplatz
gedreht hätten. Er bringt wirklich Erstaunliches zustande.“
Aufgrund seiner Recherchen fand Denic eine Einöde, in der nur noch Spuren der
ursprünglichen Besiedlung zu finden sind – dies diente als Grundlage für Bilder, die die Story
ideal illustrieren. „Intensive Gefühle haben oft in der Kindheit ihren Ursprung – um diese
Emotionen in unseren Figuren auszulösen, zeigen wir zerbrochenes Spielzeug, Kinderkleidung,
rostende Autoscooter und das krasse Bild eines noch aufrecht stehenden Riesenrads als Symbol
für die Tragödie der Stadt.“
Um dieses besonders eindringliche Requisit zeigen zu können, baute Denics Team den
unteren Teil des Riesenrades, vor dem die Helden für ein Foto posieren. Der Rest des Rades
wurde von Mark Forkers Team als visueller Effekt per Computer hinzugefügt.
Parker bringt selbst Erfahrung im Bereich der visuellen Effekte mit und wollte sie in
wenigen Szenen des Films markant einsetzen – zur Unterstützung engagierte er seinen
langjährigen Mitarbeiter Forker. „Bei Mark kann ich immer darauf zählen, dass er sich zu
schwierigen Problemen eine kluge und wohl überlegte Lösung einfallen lässt. Ich weiß, dass er
immer wirklich fotorealistische Effekte liefert.“
Forker freute sich darauf, zum Film beitragen zu dürfen: „Mir gefiel das Konzept: Es geht
um einen dokumentarisch-historischen Hintergrund, der mit reinen Horror-Thriller-Aspekten
kombiniert wird.“
Die Computer-Effekte-Experten bearbeiteten aber nicht nur die Bilder der Sets und
Schauplätze, sondern unterstützten auch die Maskenabteilung – was nicht nur die menschlichen
Darsteller betraf. „Wir haben die Aufnahmen von einigen Hunden überarbeitet, sodass sie
aussehen, als ob sie Schnitt- und Schürfwunden, räudige Haut und verfilztes Fell hätten“,
berichtet Forker.
Die von Forker erwähnten Hunde gehören zu den Tieren, die von dem leben, was sie in
Pripyat vorfinden – ein halbes Dutzend Touristen wirkt besonders appetitlich auf sie.
„Wir drehten mit wirklich guten Angriffshunden der serbischen Spezialeinheit, die sehr,
sehr bösartig wirken können“, grinst Peli. „Obwohl sie von hervorragenden Trainern angeleitet
werden, hatten wir doch ein wenig Angst vor ihnen. Sie sehen reichlich fies aus – zu Scherzen
sind sie jedenfalls nicht aufgelegt. Wenn sie es darauf anlegen, könnten sie uns schwer
verletzen.“
Die Vierbeiner waren aber nicht die Einzigen, die am Set für Unbehagen sorgten. Das
Wetter war in der Regel gut, aber das Team drehte im November bei großer Kälte. „Es war
eiskalt“, nickt Peli. „Alle zogen sich so dick wie möglich an und scharten sich um die
Heizapparate. Doch die Schauspieler mussten nachts oft stundenlang auf dem Erdboden
ausharren – und das bei minus 7 Grad. Aber sie haben es mit Fassung getragen.“
Hinter der Kamera stand Morten Søborg – Parker bezeichnet ihn als „Meister der
unaufdringlichen, kunstvoll mit der Handkamera gefilmten Bilder. Er ist ein wahrer Künstler.
Ich glaube nicht, dass ich mit jemand anderem derart lange, wundervolle Einstellungen an so
komplizierten Schauplätzen hätte filmen können.“
Peli äußert sich begeistert über die Darsteller und Mitarbeiter, die er und Witten für den
Film zusammengeholt haben: „Brad und Morten und der Rest des Teams leisten überragende
Arbeit. Sie haben genau den Look und die Atmosphäre eingefangen, die wir uns gewünscht
hatten. Von dem Augenblick an, als die Hauptfiguren in Pripyat ankommen, sehen wir alles mit
ihren Augen und wissen auch nicht mehr als sie – wir erleben alles hautnah mit. Brad kreiert
glaubhaft den natürlichen, improvisierten Eindruck, den wir angestrebt haben, und ich bin
sicher, dass die Zuschauer genauso Angst bekommen werden wie die Figuren auf der Leinwand.
Die Paranoia beginnt, als sie merken, dass sie gestrandet und ganz auf sich gestellt sind – also
7 tief in der Scheiße stecken. Hilfe können sie nicht erwarten, und irgendetwas da draußen
verfolgt sie, aber sie wissen nicht, was es ist und wie sie sich dagegen wehren sollen. Es wird
immer schlimmer und schlimmer – was die Zuschauer hoffentlich als immer besser und besser
empfinden werden.“
Aus dem Presseheft
Ich mag Filme wie Blair Witch Project und Paranormal Activity - deshalb wird mir sicher auch dieser Wackelkamera-Grusler gefallen.|
Bis auf 1-2 eingestreute Szenen wird es aber kein "Frist-Person-Cam"-Film werden.
Im Trailer ist auch kaum was von einer Handcam zu sehen. Wird also (ich denke mal) zu 90% in der normalen Kameraperspektive ablaufen.