AKA: Kuro-Obi
Regisseur: Shunichi Nagasaki
Darsteller: Akihito Yagi, Tatsuya Naka, Yuji Suzuki
Spieldauer:91 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
DVD-Erscheinungstermin: 22. Mai 2008
Produktionsjahr: 2007
Trailer
Im Jahr 1932 erreichen Truppen der Kaiserlichen Armeepolizei eine traditionsreiche Karateschule, um sie zu enteignen und der Armee zu unterstellen. In Kyushu lehrt man Karate allein als Meditation und Verteidigungstechnik, weshalb die Schule geschlossen wird. Nach anfänglichem Widerstand der Schüler ändert sich die Situation, als der Meister der Schule stirbt und für seinen schwarzen Gürtel ein Nachfolger gesucht wird. Getrennte Wege gehen ab sofort seine Musterschüler: Während Giryu sich einfachen Bauern anschließt, avanciert Taikan zum obersten Militärausbilder und Günstling eines kriminellen Obristen. Als der nach Giryus Bauern greift, wird ein Duell der ehemaligen Freunde unvermeidlich.
Ein Martial Arts Film mit dem Shunichi Nagasaki versucht dem Genre wieder etwas Authentizität zu geben. Alle Hauptrollen sind nicht mit professionellen Schauspielern, sondern mit hochrangigen Karateka besetzt. Wie so oft in Asiatischen Filmen geht es auch in Black Belt um Ehre, Verhaltenskodex (wie ist die mehrzahl von Kodex?) und Wahrung des Gesichts. Die Kämpfe sind einfach und realistisch, keine Effekt hascherei oder sonstiges. Es wird Karate gezeigt wie es wirklich ist. Die Techniken sind einwandfrei und auf sehr hohem Niveau, kein kitsch, keine Seile, kein klamauk.
Minuspunkte gibt es bei der Umsetzung der Story, hier kommen einige wenige Längen auf und der dramatische Stoff konnte mich nicht packen. Die Charakterdarstellung ist ein wenig zu langweillig geraten.
Trotz allem ein sehr gelungener Film. Besonders empfehlenswert für (Karate)Kampfsportler. Wer pure Action will sollte lieber die Finger von dem Film lassen.
7/10