Titel: Deadly Outlaw Rekka
Originaltitel: Jitsuroku Andô Noboru kyôdô-den: Rekka
Genre: Crime, Drama
Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK
Land/Jahr: Japan / 2002
Regie: Takashi Miike
Drehbuch: Shigenori Takechi
Produzenten: Tsuneo Seto
Darsteller: Riki Takeuchi, Ryôsuke Miki, Kenichi Endo, Mika Katsumura
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Kurzinhalt des Films:
Eine Gruppe der Yakuza tötet den Boss der Sanada Gang. Die Reaktion seines Sohnes Kanesada auf diesen kaltblütigen Mord ist klar: Tödliche Rache um jeden Preis ! Doch auch die ehrwürdigen Yakuza sind mittlerweile recht träge und bürokratisch geworden und um einen ausufernden Bandenkrieg zu verhindern, beginnt man mit den Kontrahenten zu verhandeln.
Kanesada selbst gerät nun zwischen die Fronten der Auseinandersetzungen. Müde und genervt von den vielen Debatten mit seinen Gangster Brüdern nehmen er und ein paar Getreue nun selber die Dinge in die Hand.
Mit einem Raketenwerfer und weiteren netten Mordwerkzeugen bewaffnet, macht er sich auf, den grausamen Tod seines Vaters endgültig zu sühnen. Für Kanesada ist Gewalt eine Religion...
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Kritik:
von ChrisK91
Miike weicht mit DEADLY OUTLAW REKKA von seinen überwiegend sehr brutal und kontrovers in Szene gesetzten Filmen ein wenig ab und präsentiert hier einen "soliden" Crime-Thriller, welcher natürlich nicht ganz ohne Gewalteinlagen auskommt.
Diese sind im Vergleich zu Miikes kontroverseren Werken nicht ganz so spektakulär, vergleicht man sie jedoch mit anderen Filmen dieser Art, so kann dem ein oder anderen Zuschauer doch ab und zu ein mulmiges Gefühl in der Magengegend kommen.
Ein weiterer großer Unterschied zu Miikes anderen Filmen ist, dass die Erzählweise der Story bei DEADLY OUTLAW REKKA sehr viel geradliniger und schlüssiger ist.
Auch wenn dieser Film nicht unbedingt ein "typischer Miike" ist, so hat er trotzdem einiges zu bieten was auch das Herz eines jeden Fans wieder höher schlagen lassen sollte.
Sehr atmosphärisch ist der rockige Soundtrack, der perfekt zum Film passt und bei dem man, besonders zu Beginn des Films, Lust auf mehr bekommt.
Bei den Extras wurde leider etwas gespart, jedoch ersetzt ein sehr gutes Interview mit dem Regisseur eine Menge anderer Extras, die hier halt fehlen.
Die Bildqualität befindet sich leider auf einem etwas schlechteren Niveau. Dafür kann die gute Tonqualität hier noch einmal punkten.
Fazit: Solide, schlüssig und ein sehr spannender Film von Takashi Miike!
GS-Wertung: 4 von 6 Punkten