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Sebastian

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1

Tuesday, March 1st 2011, 8:26pm

The Divide (inkl. Interview auf S. 1)

Quoted

Original von GruselSeite.com

Vom Regisseur von Hitman und Frontier(s) - Xavier Gens - feiert dieser Tage der neuste Film - The Divide - seine Weltpremiere in Austin/Texas.

Über den genauen Inhalt können wir nur spekulieren, denn der bisher veröffentlichte Teaser-Trailer gibt nur wenig preis. Es geht um das Ende der Welt und einige Überlebende, die innerhalb der Gruppe gegeneinander vorgehen, wahrscheinlich in einem Schutzraum. The Devide ist also eine Art apokalyptisches Kammerspiel, das, Gerüchten zu folge, ursprünglich eine Verfilmung des Rollenspiels Fallout werden sollte, sich dann aber verselbständigt hat.

Ein deutscher Kinostart oder ein DVD-/Blu-ray-Releasedate ist noch nicht bekannt.

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Und wiedermal wollen wir etwas interaktiv werden: Habt ihr Fragen an diesen großartigen, französischen Regisseur, die ich ihm stellen soll?

sicko

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2

Tuesday, March 1st 2011, 9:23pm

Gefällt mir ;)

Jack'o'Lantern

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3

Tuesday, March 1st 2011, 9:34pm

Frag' ihn,

- was ihn inspiriert hat
- was ihm wichtig war bei der Verfilmung bzw. worauf er besonders wert beim Dreh gelegt hatte
"Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein"
und
"Eigensinn und halsstarriges Behaupten sind gewöhnlich Zeichen von Dummheit."
(Michel de Montaigne)

Kuddl

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4

Tuesday, March 1st 2011, 9:43pm

wenn auch der Trailer wenig hergibt macht das Gesehene dennoch nen guten Eindruck
Was ist ein Land? Du weißt es nicht mehr so genau. Es war irgendwas Erfundenes mit einem großen Zaun.

Sebastian

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5

Tuesday, March 1st 2011, 10:18pm

Zu was inspiriert hat?

Zack zack! Ich formuliere grade die Mail! ;)

Questions?

Jack'o'Lantern

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6

Tuesday, March 1st 2011, 10:39pm

Sorry - was in inspiriert hat diesen Film zu drehen.
"Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein"
und
"Eigensinn und halsstarriges Behaupten sind gewöhnlich Zeichen von Dummheit."
(Michel de Montaigne)

Sebastian

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7

Tuesday, March 1st 2011, 10:51pm

Okay... ziemlich unglücklich formuliert... Ein Regisseur wird ja nur angestellt einen Film zu drehen (in den aller meisten Fällen). Normalerweise kaufen die Produzenten ein Drehbuch und engagieren dann einen Regisseur, auf den sie große Stücke setzen.

Sebastian

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8

Friday, March 4th 2011, 8:19pm

Interview mit Xavier Gens & Darryn Welch

» DAS INTERVIEW «

Und nach der Anfrage bezüglich eines deutschen Starttermins habe ich das bekommen:

Quoted

Hi mate
I expect between March and May, distributed by Square One.. We premiere on
the 13th of March at sxsw.
Cheers
D.

Davon kann man halten was man will...

Sebastian

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9

Friday, March 25th 2011, 2:55pm

Quoted

Original von GruselSeite.com

Zu Xavier Gens neustem Film The Divide wurden kürzlich zwei Clips veröffentlicht. Ein Kinostart ist noch nicht bekannt... Die Jungs halten sich bedeckt was Informationen zum Film angeht, obwohl er bereits letzten Monat in Austin/Texas seine Weltpremiere feierte. Das Interview mit Xavier und Darryn findet ihr auf der Site unter "Specials".



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ÆDaintonÆ

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10

Wednesday, April 18th 2012, 10:26pm

Habe den Film heute gesehen, es ist endlich mal wieder ein richtig guter Endzeit Film.
Die Charaktere spielen ihre Rollen durchaus gut und man kann ihnen zugucken wie sie sich verändern.

Ich will jetzt nicht zu viel sagen weils sonst in Spoiler ausartet aber der Film ist echt gelungen und kann durchaus gut unterhalten.

Es hat mir sehr spaß gemacht ihn zu gucken und vorallem war Lauren German eine augenweide, ich finde die Frau sieht Klasse aus und fand sie schon in Hostel Part II gut.

Von mir erhält der Film 8 von 10 Punkten.

Sebastian

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11

Wednesday, April 18th 2012, 11:44pm

Hmpf... Ich hab den noch nicht bekommen. Hoffentlich trifft er die Tage ein. Bin schon lange sehr gespannt auf den Streifen.

Sebastian

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12

Wednesday, April 25th 2012, 7:45pm

So, grade gesichtet. SEHR schade ist, ... die deutsche Synchronisation. Hat mir einiges kaputt gemacht, weil die ganzen Stimmen so dermaßen unpassend gewählt wurden. Aber ansich fand ich den Film ziemlich klasse, auch wenn man nicht weiß was da eigentlich abgeht. Vor allem die gewohnt brillanten und gleichermaßen SAU schmuddeligen Bilder von Gens faszinieren mich in jedem seiner Filme. Optisch hat es der Mann drauf. Und naja, gegen Ende gibt es noch ein paar deftig blutige Szenen zu bewundern... Review folgt.

Sebastian

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13

Thursday, April 26th 2012, 4:09pm

The Divide (2011) - Review/Kritik


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DonKuahn

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14

Wednesday, May 2nd 2012, 11:50am

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Lecce

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Wednesday, May 2nd 2012, 1:02pm

Hört sich gut an.
Ich mag solche Settings.

Gibt es irgendwelche Infos zum Kinostart bzw. DVD/BluRay Release? (oder hab ichs überlesen)
Es gibt 3 Sorten von Menschen auf dieser Welt!
Die die zählen können und die, die es nicht können!

Sebastian

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16

Wednesday, May 2nd 2012, 2:51pm

Ja, nur in deinem Kaff gibt es anscheinend keine Videothek und ich hab dir ja via Facebook Bremen-Verbot erteilt. :P :D ;)

Ab 08. Mai im Verkauf, seit längerem im Verleih. :) Darum wurde dieser Thread aus "News & Gerüchteküche" nach "Horror, Splatter, Gore & Thriller" umgelagert, HERR MODERATOR! :D :zwille:

Lecce

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17

Wednesday, May 2nd 2012, 4:16pm

Man man man... kaum findet man ein Haar in der Bremer Suppe ist der Koch nur noch am meckern :D

1. Wir haben nen Verleih (allerdings ist dieser nicht immer gut sortiert)
2. Das Verbot juckt mich nicht. Sei lieber froh das ich dir kein Verbot erteile Bremen verlassen zu dürfen :P
3. Danke für die Info ;)
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horror1966

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Friday, May 4th 2012, 1:59am






The Divide
(The Divide)
mit Michael Biehn, Lauren German, Milo Ventimiglia, Courtney B. Vance, Ashton Holmes, Rosanna Arquette, Ivan Gonzalez, Michael Eklund, Abbey Thickson, Jennifer Blanc
Regie: Xavier Gens
Drehbuch: Karl Mueller / Eron Sheean
Kamera: Laurent Banes
Musik: Jean-Pierre Taieb
Keine Jugendfreigabe
Deutschland / Kanada / USA / 2011

Starr vor Schreck erlebt Eva am Fenster ihres Apartmentblocks den Augenblick des Weltuntergangs: Mit gewaltigen Explosionen verabschiedet sich New York in einem Inferno aus Feuer und Rauch. In letzter Sekunde erreicht sie zusammen mit ihrem Ehemann und einigen Nachbarn den schützenden Keller. In dem bunkerartigen Komplex eingeschlossen, hoffen die Menschen auf baldige Rettung. Doch als klar wird, dass diese nicht kommt, muss sich die zusammengewürfelte Gruppe selbst helfen. Es kommt zu ersten Konfrontationen; was mit verletzter Eitelkeit beginnt, steigert sich nach der ersten Bedrohung von draußen zu einem Machtspiel mit grausamer Konsequenz.


Xavier Gens hatte sich mit dem französischen Horrorfilm "Frontier(s)" einen Namen gemacht und wie Kollege Alexandre Aja ist nun auch er dem Ruf Hollywood's gefolgt. Sein neuestes Werk "The Divide" hat mit Horror im eigentlichen Sinne recht wenig zu tun, handelt es sich doch vielmehr um ein intensives Drama, das nach dem nuklearen Holocaust unter den wenigen Überlebenden der Katastrophe entfacht wird. Schaut man jedoch ein wenig hinter die Fassade dann stellt man ziemlich schnell fest, das es sich sehr wohl um ein wahres Horror-Szenario handelt, das sich jedoch auf eine vollkommen andere Art und Weise zu erkennen gibt. Die eigentliche nukleare Katastrophe steht in dieser Geschichte auch überhaupt nicht im Vordergrund, lediglich in der ersten Einstellung des Filmes sieht man im Hintergrund die die Explosion der Bombe. Danach dreht sich das Geschehen einzig und allein um die wenigen Überlebenden, die es in einen sicheren Keller eines Wohnhauses schaffen und dort ihrem Schicksal überlassen sind. So sollte der Zuschauer auch keinerlei Erklärungsversuche erwarten, denn wer den atomaren Angriff verursacht hat wird zu keiner Zeit wirklich geklärt, sowie auch eventuelle Motive im Dunkeln gelassen werden. So dient die Anfangs-Sequenz lediglich als Mittel zum Zweck, um den darauf folgenden Ereignisse im Keller ein Grundgerüst zu verleihen. Dieser Aspekt wird noch mehr hervorgehoben, als nach einer geraumen Zeit eine Gruppe bewaffneter Männer in atomaren Schutzanzügen den Keller stürmt, um lediglich die kleine Tochter von Marilyn (Rosanna Arquette) zu entführen. Auch dieser Nebenerzählstrang wird nicht weiter verfolgt, so das die Ausgangslage eines Atomkrieges nun vollends zu den Akten gelegt wird und prinzipiell keine weitere Rolle spielt.

Xavier Gens hat das gesamte Szenario äußerst geschickt bewerkstelligt, der Zuschauer wird beispielsweise in eine Lage versetzt, in der jegliches Zeitgefühl abhanden kommt. Zu keiner Zeit erfährt man, wie lange sich die Personen schon in dem Keller befinden, was phasenweise schon für eine gewisse Orientierungslosigkeit sorgen kann. Dieser Schachzug ist meiner Meinung nach jedoch vollkommen bewusst eingesetzt worden, verleiht er den Abläufen doch eine weitaus intensivere Wirkung. Und diese Wirkung steigert sich praktisch im Minutentakt und lässt dabei die von Beginn an schon äußerst beklemmende Grundstimmung in schier schwindelerregende Höhen ansteigen. Ist man selbst durch den aggressiven Einstieg in die Geschichte schon genügend schockiert worden, so wird dieser Zustand mit zunehmender Laufzeit immer weiter gesteigert. Dabei ist es in der Folgezeit nicht einmal die Ausgangsposition des Atomkrieges die einen erstarren lässt, sondern vielmehr der menschliche Krieg der sich innerhalb des Keller-Komplexes abspielt. Kam es dort schon zu Beginn unter den Überlebenden zu einigen Auseinandersetzungen und Machtspielchen, so war dies nur ein sogenannter Probelauf für die folgenden Ereignisse.

Aus Menschen werden regelrechte Bestien, Dinge wie Vergewaltigung und Mord stehen auf einmal auf der Tagesordnung und als Betrachter ist man regelrecht davon geschockt, in wie weit sich Menschen doch verändern können, wenn sie sich in einer schier aussichtslosen Lage befinden. Anstatt zusammenzuhalten wird erbarmungslos gegeneinander gekämpft, gefoltert und bis aufs Tiefste gedemütigt. Umgangssprachlich wird ja immer wieder gesagt, das jeder Mensch auch ein Tier in sich habe und wenn diese Aussage auch nur irgendeine Bedeutung hat, dann wurde sie durch Xavier Gens extrem gut und kompromisslos in Szene gesetzt. Während einige aus der Gruppe zu beginn noch versuchen, sich ihre Menschlichkeit zu bewahren, tendieren andere wiederum in eine ganz andere Richtung und scheinen sich an einem selbst erworbenen Machtgefühl regelrecht zu berauschen. Psychische-und physische Folter werden wie ein Spiel angewendet, bei dem die männlichen Täter sichtbare Freude erkennen lassen. Sadismus und Genuss an der Demütigung anderer Menschen treten in den Focus des Geschehens, das immer mehr die dunkle Seite der Seele in den Vordergrund rückt.

Der Umgang mit der vorherrschenden Situation lässt dabei so unterschiedliche Aspekte erkennen, das es einem selbst stellenweise wirklich eiskalt den Rücken runter läuft. Dabei eskaliert die Gewaltspirale immer mehr und eine vollkommen Eskalation der Gewalt ist definitiv nicht mehr aufzuhalten. Die ganze Szenerie ist zudem mit einer absolut grandiosen Atmosphäre versehen, die dem Ganzen eine unglaublich realistische Note verleiht, was im vorliegenden Fall für äußerste Beklemmung beim Zuschauer sorgt. man möchte sich überhaupt nicht vorstellen, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde und möchte das Geschehen nur zu gern weit von sich fernhalten. Dieser Versuch misslingt jedoch gründlich, denn die Ereignisse strahlen eine viel zu große Faszination aus, als das man sich nicht gedanklich mit ihnen auseinandersetzen würde. Das liegt auch an den ganz hervorragend agierenden Darstellern, die allesamt eine wirklich überzeugende Performance abliefern und so den sehr guten Gesamteindruck des Filmes noch zusätzlich etwas aufwerten. Natürlich gibt es auch wieder genügend Leute, die Etliches an diesem Werk zu bemängeln haben, doch für mich persönlich hat Xavier Gens einen absolut überzeugenden Film abgeliefert. Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, eine tiefgehende Beleuchtung der einzelnen Charaktere und eine Ausgangslage, die vollkommen in den Hintergrund gerät sind neben der herausragenden Grundstimmung die absoluten Höhepunkte eines Filmes, der ganz schön unter die haut geht und einen sehr nachhaltigen Eindruck im Gedächtnis hinterlässt.


Fazit:


Was hier als nukleare Katastrophe beginnt entwickelt sich zu einem Krieg, der auf einer ganz anderen Ebene stattfindet. Gens gewährt dabei einen tiefen Einblick in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele und verleiht seiner Geschichte dabei eine unglaublich starke Intensität. Das Szenario kann einen nicht vollkommen unberührt lassen und hinterlässt zudem einen äußerst schalen Beigeschmack. Ganz normale Menschen verwandeln sich in reißende Bestien, deren Egoismus lediglich durch ihre Freude am Leid anderer noch übertroffen wird. Ein sehenswerter Film mit guten Schauspielern, den man sich unbedingt anschauen sollte.


8/10

DonKuahn

Intermediate

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19

Friday, May 4th 2012, 8:44am

Ist der jetzt eigentlich Uncut im Verkauf?

Sebastian

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20

Friday, May 4th 2012, 2:57pm

Hatte ich ja nicht mit gepostet:

Quoted

Die von uns geprüfte Leih-DVD bietet eine gute Bild- und Tonqualität und ein interessantes Making of. Leider wurden aber, trotz guter Qualität, die Synchronstimmen teilweise sehr unpassend gewählt. Und wie wir in der Kritik erwähnten, haben wir das Gefühl dass die deutsche Vertonung inhaltlich auch nicht ganz korrekt ist.

Die deutsche FSK 18 Schnittfassung entspricht der amerikanischen R-Rated Kinofassung. Somit kann man durchaus von einer ungeschnittenen Version sprechen. Anchor Bay brachte in den USA aber eine "Unrated Version" auf den Heimkino-Markt, die eine Laufzeit von über 122 Minuten (NTSC) hat. Im PAL-Format wären das etwa 9 Minuten mehr Film. Angeblich ist auch das Blut in der R-Rated Fassung etwas dunkler retuschiert worden.